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Preise der Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung an Mikulás Dzurinda und Horst Siebert verliehen - Horst Köhler: "Hayek-Preis für die Ausgezeichneten ein redlicher Gewinn und eine Bereicherung für uns a
Geschrieben am 13.05.2007 - [Nächster Artikel] |
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Freiburg (ots) - Die Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung hat Mikulás Dzurinda, Ministerpräsident a.D. der Slowakei, und den ehemaligen Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, Horst Siebert, am Sonntag im Rahmen einer Preisverleihung in Freiburg für ihr Engagement als Wegbereiter einer freiheitlichen Wirtschaftsordnung ausgezeichnet. Roman Herzog, Bundespräsident a.D. und Kuratoriumsvorsitzender der Hayek-Stiftung, übergab den beiden Preisträgern ihre Urkunden, sein Nachfolger im Amt Horst Köhler betonte in seinem Grußwort die Aktualität von Hayeks Ideen und Botschaften: "Wissenschaftlichen Auszeichnungen geht Wettbewerb voraus - der Wettbewerb der Ideen. Darum lässt sich vom Hayek-Preis sagen: er ist für die Ausgezeichneten ein redlicher Gewinn und eine Bereicherung für uns alle". In seiner Festrede unterstrich Köhler die Notwendigkeit, den momentanen wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland mit Argumenten des Nobelpreisträgers Hayek zu untermauern. "Dafür ist viel Erklärungsarbeit nötig. Darum ist es gut, dass die Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung neben einem Internationalen Preis auch einen Publizistik-Preis ausgelobt hat", so Köhler weiter.
Mikulás Dzurinda erhielt den Internationalen Preis der Hayek-Stiftung für seine Leistungen als Schlüsselfigur der wirtschaftlichen Entwicklung eines ehemals kommunistischen Landes. Durch die Neuordnung der Staatsverwaltung, die Deregulierung und Entbürokratisierung sowie die grundlegende Neuordnung des Gesundheitswesens, des Steuersystems und der Staatsausgaben habe Dzurinda die Grundlagen für die wirtschaftlichen Erfolge des Landes geschaffen. Die Laudatio sprach Leszek Balcerowicz, ehemaliger Präsident der Polnischen Nationalbank und Kuratoriumsmitglied der Hayek-Stiftung. Der Träger des Publizistik-Preises, Horst Siebert, wird für sein jahrzehntelanges öffentliches Eintreten für eine freiheitliche Wirtschaftsordnung auf nationaler wie auf internationaler Ebene in Wissenschaft und Publizistik geehrt. In seiner Laudatio für den Gewinner des Publizistik-Preises, Horst Siebert, betonte Otmar Issing, ehemaliges Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank und Kuratoriumsmitglied der Hayek-Stiftung, Sieberts Fähigkeit, "ohne Kompromisse im fachlichen Urteil seine Argumente verständlich und überzeugend vor einer breiten Öffentlichkeit darzulegen."
"Mit der Preisverleihung möchten wir ein Zeichen setzen, dass Deutschland sich mit den notwendigen Vordenkern und Experten aus Stillstand und Reformstau befreien kann," umschreibt Vorstand der Hayek-Stiftung, Lüder Gerken, das Ziel der Veranstaltung. "Unsere Preisträger verkörpern mit ihrem Wirken und Engagement genau das, was Hayek fordert und was Deutschland braucht: Mut, Eigeninitiative, die Abkehr von eingefahrenen Denkmustern und Strukturen."
Interviews mit den Preisträgern und weitere Informationen unter www.hayek-stiftung.de
Originaltext: Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=66509 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_66509.rss2
Kontakt: Silke von Brockhausen Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung
Telefon +49(0)761 705 8710 Telefax +49(0)761 705 8720
vonbrockhausen@hayek-stiftung.de www.hayek-stiftung.de
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