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Eurohypo setzt Wachstum im 1. Quartal fort - Deutliche Steigerung des Neugeschäfts in der Immobilienfinanzierung um 28%
Geschrieben am 10.05.2007 - [Nächster Artikel] |
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Eschborn (ots) - Die Eurohypo hat in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2007 ihr Wachstum fortgesetzt. Das Neugeschäft in der gewerblichen Immobilienfinanzierung stieg von Januar bis März 2007 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 28 % auf 11,1 Mrd. Euro. "Damit haben wir unsere Planannahmen deutlich übertroffen und gleichzeitig unsere marktführende Position weiter unter Beweis gestellt", kommentierte der Vorstandsvorsitzende, Bernd Knobloch, zum Ergebnis der Bank. Fast alle Regionen trugen zu diesem ausgeprägten Wachstum bei. Auch das Asien-Geschäft, das im vergangenen Jahr aufgenommen wurde, kommt in Fahrt: Erstmals wurde hier ein Immobilien-Neugeschäft in Höhe von 235 Mio. Euro ausgewiesen.
Im Staatsfinanzierungsgeschäft kam die Eurohypo gut voran: Das Portfolio wurde weiter optimiert und die Internationalisierung auch in diesem zweiten wichtigen Geschäftsfeld der Bank kontinuierlich ausgebaut.
Der Return on Equity (RoE) vor Steuern erreichte 14,5% nach 13,6% in der entsprechenden Vorjahresperiode. "Unser Ziel eines RoE vor Steuern von 15% ist damit greifbar nahe", sagte Knobloch. Die Cost Income Ratio blieb trotz hoher Investitionen in die Wachstumsbereiche der Bank mit 34,4% in der Zielmarke von unter 35%.
Das Ergebnis vor Steuern stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4% auf 206 Mio. Euro; nach Steuern legte die Eurohypo um 9% auf 130 Mio. Euro zu. Angesichts des guten Starts ist Knobloch insgesamt für das Gesamtjahr 2007 optimistisch: "Dieser positive Auftakt stärkt unsere Erwartung, das Ergebnis vor Steuern in diesem Jahr über das 2006 erzielte hohe Niveau hinaus steigern zu können", heißt es im Aktionärsbrief der Bank.
Der Zinsüberschuss belief sich im Berichtszeitraum auf 279 Mio. Euro nach 341 Mio. Euro in der gleichen Vorjahreszeit. Zu dem Rückgang trug der planmäßige Abbau des Retailportfolios bei. Außerdem fielen im Vergleich zum Vorjahr geringere Vorfälligkeitsentschädigungen an und die kurzfristige Refinanzierung erhöhte sich. Der Zinsüberschuss im Commercial Real Estate-Geschäft entwickelte sich im Berichtszeitraum weiter positiv. Ebenfalls erfreulich: Gegenüber dem 4. Quartal 2006 (282 Mio. Euro) blieb der Zinsüberschuss stabil.
Die unverändert dynamische Ausweitung des Provisionsüberschusses sowie ein deutliches Plus des Handelsergebnisses und des Ergebnisses aus Finanzanlagen überkompensierten das Zinsüberschuss-Minus des ersten Quartals: Der Provisionsüberschuss stieg um 24% auf 47 Mio. Euro. Das Handelsergebnis legte von 11 Mio. Euro auf 44 Mio. Euro zu. In diesem Wert spiegelt sich unter anderem das profitable US-Geschäft mit Commercial Mortgage Backed Securities (CMBS). Das Ergebnis aus Finanzanlagen erhöhte sich von 19 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 50 Mio. Euro.
Die Ausweitung der nicht-zinsabhängigen Erträge - ein wesentlicher Bestandteil der langfristigen Strategie der Eurohypo - wird sich unter anderem als Folge der intensiven Syndizierungs- und Verbriefungsaktivitäten der Bank fortsetzen. Mit einem Syndizierungs- und Verbriefungsvolumen von 3,7 Mrd. Euro hat die Eurohypo in den ersten drei Monaten dieses Jahres hier erneut einen positiven Trend gesetzt. Durch die Kombination herkömmlicher Finanzierungen und kapitalmarktorientierter Finanzierungsinstrumente wird sie auch im weiteren Jahresverlauf ihren Kapitalbedarf kontinuierlich optimieren.
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich von Januar bis März 2007 auf 58 Mio. Euro. Dabei sind - wie im Jahresabschluss 2006 bereits ausführlich berichtet - auch die Effekte aus Portfoliowertberichtigungen im nicht einzelwertberichtigten Kreditvolumen berücksichtigt. Insgesamt setzte sich der im Jahresvergleich positive Trend einer tendenziell rückläufigen operativen Risikovorsorge fort (bereinigte anteilige Risikovorsorge 2006: 65 Mio. Euro). Damit hat das erste Quartal die Planung der Bank bestätigt, für 2007 eine gegenüber Vorjahr um 10% niedrigere Vorsorge auszuweisen.
Der Anstieg der Verwaltungsaufwendungen um rund 7% auf 139 Mio. Euro resultierte vor allem aus dem weiteren Aus- und Aufbau der internationalen Geschäftseinheiten der Eurohypo.
Der Ausbau des Auslandsgeschäfts bleibt nach den Worten von Eurohypo-Vorstandschef Knobloch unverändert der zentrale Teil der Geschäftsstrategie der Bank: "Die Internationalisierung, die uns neue Wachstumsmärkte erschließt, ist die Triebkraft der erfolgreichen Entwicklung des Eurohypo-Konzerns." Da sich die Immobilienmärkte derzeit ausgesprochen dynamisch entwickeln, rechnet die Eurohypo auch in den kommenden Monaten mit vielfältigen Geschäftsmöglichkeiten für ihr Netzwerk in 25 Ländern. Ausgehend von ihrem Heimatmarkt Deutschland treibt sie dabei die Internationalisierung sowohl in der Finanzierung gewerblicher Immobilien als auch in der Staatsfinanzierung konsequent voran.
Originaltext: Eurohypo AG Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=16748 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_16748.rss2
Pressekontakt: Eurohypo AG, Presse und Öffentlichkeitsarbeit Helfmann-Park 5 65760 Eschborn www.eurohypo.com
Gisela Brandhoff Andreas Funke Telefon 069.2548 21316 Telefon 069 2548 21315 gisela.brandhoff@eurohypo.com andreas.funke@eurohypo.com
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