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Zweitmarkt für geschlossene Fonds - Anleger haben gute Karten

Geschrieben am 09.05.2007 - [Nächster Artikel]

Hamburg (ots) - "Der Zweitmarkt für geschlossene Fonds wird
sukzessive konsolidieren", so Alex Gadeberg, Vorstandsmitglied der
Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG, Hamburg. "Und das,
obwohl das Umsatzvolumen im Zweitmarkt eher steigen wird." Gadeberg
sieht eine Neuverteilung der Marktanteile im Zweitmarkt: "Diejenigen,
die ihren Zweitmarkt nur als Einkaufs-Plattform für ihr
angeschlossenes Emissionshaus benutzen, werden Anteile verlieren. Und
diejenigen, die den Zweitmarkt als Kerngeschäft betreiben, werden
Anteile dazu gewinnen", so Gadeberg weiter. Hintergrund: Viele
Zweitmarkt-Plattformen sind mit Emissionshäusern verbunden. Dort
werden für den Erstmarkt geschlossene Fonds angeboten, die Anteile
von gebrauchten Beteiligungen kaufen - so genannte Zweitmarktfonds.

Ziel dieser Zweitmarktfonds muss es sein, gebrauchte Anteile
möglichst günstig zu kaufen. Ziel des Verkäufers (Anleger) dagegen
ist es, einen möglichst hohen Preis zu erhalten. "Ein klarer
Interessenkonflikt. Wenn die Anleger das erst einmal verstanden
haben, wird kaum ein Anleger noch an diese abhängig agierenden
Plattformen verkaufen. Es macht doch keinen Sinn für einen Anleger,
wenn er eigentlich mehr Geld bekommen könnte, die Plattform aufgrund
ihres Geschäftsmodells jedoch möglichst wenig dafür bezahlen möchte?"
meint Gadeberg. Als unabhängige Zweitmarkt-Plattformen sieht Gadeberg
derzeit nur die Börsen.

Gute Karten für Anleger

Nach Gadebergs Einschätzung haben Anleger derzeit sehr gute
Karten. Denn das Angebot an auszahlungsstarken Beteiligungen von
etablierten Emissionshäusern ist im Vergleich zur Nachfrage sehr
klein. Das ist eine ideale Marktsituation für Anleger, die ihre
geschlossenen Fonds verkaufen möchten. "Wir sehen bei den Preisen am
Zweitmarkt, vor allem bei Schiffsfonds, derzeit noch etwas Luft nach
oben", sagt Gadeberg. Einen Grund für die niedrigen Preise am
Zweitmarkt sieht Gadeberg in dem Geschäftsmodell einiger Plattformen.
"Ein Großteil der angebotenen Fondsanteile geht dort nicht in den
freien Handel, sondern wird vorher günstig über die hauseigenen
Plattformen eingekauft. Dadurch wird ein Großteil der vorhandenen
Nachfrage bedient. Wenn alle interessanten Anteile in den freien
Markt gehen würden, dann müssten die Kaufinteressenten sich
gegenseitig überbieten. Dies hätte wiederum einen spürbaren
Preisanstieg zur Folge."

Gadeberg weiter: "Dass bei den Einkaufs-Plattformen faire
Marktpreise bezahlt werden, würde ich nicht erwarten, da hohe Preise
gegen das Geschäftsmodell verstoßen, bei dem es um den günstigen
Einkauf von gebrauchten Anteilen geht. An den Zweitmarktfonds
verdient das Emissionshaus einfach mehr, als mit dem Handel von
geschlossenen Fonds", sagt Gadeberg.

Zweitmarkt ist die Ableitung vom Erstmarkt

Anders der Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland, Gründer und
Marktführer im Handel mit geschlossenen Fonds unter dem Dach der
Börsen Hamburg und Hannover. Hier werden keine Fondsanteile vorab an
verbundene Emissionshäuser vermittelt. Neutralität ist die goldene
Regel, nach der der Handel abgewickelt wird. Auch müssen angebotene
Anteile vom Makler sofort in den öffentlichen Handel gegeben werden,
dass schreiben die Börsen in der Marktordnung für den Zweitmarkt vor
(www.zweitmarkt.de). Dadurch können mehrere Interessenten für einen
Anteil bieten - so entsteht kein Einkaufsmonopol sondern ein echter
Marktpreis. Gadeberg: "Ziel unserer Plattform ist es, schnell einen
fairen Preis zu ermitteln - denn der Preis ist für den Anleger meist
das wichtigste Kriterium, wenn er verkaufen will oder muss."

Einen weiteren klaren Wettbewerbsvorteil neben der Neutralität und
der größten Erfahrung im Zweitmarkt sieht Gadeberg darin, dass die
Fondsbörse Deutschland eine breite Produktpalette bietet, also nicht
nur Schiffe und Immobilien. "Zweitmarkt ist für mich die Ableitung
vom Erstmarkt. Dieser Logik folgend muss ein Zweitmarkt den Erstmarkt
abbilden. Wir bieten deshalb die ganze Produktbreite von Schiffs-
über Immobilien- und Logistik-, Private Equity- bis zu
Windkraftfonds."

Damit stellt die Fondsbörse Deutschland Anlegern eine Lösung für
alle Produkte zur Verfügung. "Der Markt wird entscheiden, wer weiter
Wachstum generiert und wer überlebt. Wer sich nur dem eigenen Gewinn
verschreibt und nicht dem Anlegernutzen, wird mittelfristig
scheitern. Da unterscheidet sich unsere Branche nicht von anderen",
sagt Gadeberg.

Info: Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG betreut
seit Anfang 2000 den Handel mit geschlossenen Fonds unter der
Dachmarke "Zweitmarkt.de" an der Fondsbörse Deutschland. Die
Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG gehört zur Gruppe der
Börsen AG Hamburg-Hannover, der Betreiberin der Plattform. Derzeit
sind über die Handelsplattform mehr als 3.000 geschlossene Fonds
handelbar. Weitere Informationen zur Fondsbörse Deutschland
Beteiligungsmakler AG finden Sie im Internet unter www.Zweitmarkt.de.

Originaltext: Zweitmarkt.de
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=54318
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_54318.rss2

Pressekontakt:
Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG, Bert E. König, Kleine
Johannisstraße 4 / Am Rathausmarkt, 20457 Hamburg, Tel.: 040/ 480
920-0, Fax: 040/ 480 920-99, E-Mail: info@Zweitmarkt.de

public imaging GmbH, Jamilah El-Shami, Goldbekplatz 3-5, 22303
Hamburg, Tel: 040/ 401999-21, Fax: 040/ 401999-10, E-Mail:
el-shami@publicimaging.de
 
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