 |
|
 |
|
Bundestagslauf gegen die Volkskrankheit Osteoporose am 09. Mai 2007 in Berlin: Verbesserte medizinische Versorgung der Betroffenen könnte Gesundheitssystem maßgeblich entlasten
Geschrieben am 08.05.2007 - [Nächster Artikel] |
|
|
Berlin (ots) -
Presseerklärung der Nationalen Initiative gegen Osteoporose (NIO) mit Schirmherrin Prof. Dr. Rita Süssmuth und Mitgliedern der Überparteilichen Interessensgruppe: MdEU Angelika Niebler (CSU), MdB Detlef Parr (FDP), MdB Horst Seehofer (CSU)
Bundestagslauf gegen die Volkskrankheit Osteoporose am 09. Mai 2007 in Berlin:
Osteoporose oft nicht erkannt - Patienten unterversorgt
Parlamentarier aller Parteien gehen beim 8. Berliner Bundestagslauf am 09. Mai 2007 im Berliner Tiergarten zum "Lauf gegen Osteoporose" an den Start. Denn diese unterschätzte Volkskrankheit ist auf dem Vormarsch. Daten der im letzten Frühjahr publizierten 'Bone Eva Studie' sprechen von rund 8 Millionen Betroffenen. Demnach leidet bereits ein Viertel der deutschen Bevölkerung über 50 Jahre an Osteoporose (dt. Knochenschwund); in nächsten zehn Jahren wird der Anteil der Betroffenen auf 40 Prozent in der gleichen Altersklasse ansteigen.
Nicht hinzunehmen ist die immense Unter- bzw. Fehlversorgung der Patienten. Etwa 80 Prozent der Betroffenen sind nicht identifiziert bzw. werden medizinisch nicht adäquat versorgt. Deshalb fordert die Nationale Initiative gegen Osteoporose (NIO):
1) Personen mit hohem Osteoporose-Risiko sollten mittels Knochendichtemessung(Osteodensitometrie mit DXA) untersucht werden.
2) Die Kosten für diese Diagnostik sollten bei Hochrisiko-Patienten bereits vor dem ersten osteoporotischen Knochenbruch von den Kassen übernommen werden!
3) Identifizierte Osteoporose-Patienten sollten eine angemessene, leitliniengerechte medizinische Behandlung erhalten, um belastende Knochenbrüche zu vermeiden.
Derzeit können die Kosten für eine Knochendichtemessung erst bei vorliegendem osteoporotischen Knochenbruch von den Kassen übernommen werden. In diesem fortgeschrittenen Stadium wird die medizinische Versorgung allerdings erst richtig kostspielig.
Die Behandlungskosten von Osteoporose-Patienten belaufen sich derzeit auf über fünf Milliarden Euro jährlich. Der größte Teil hiervon ist für die Versorgung von Frakturen durch Osteoporose aufzubringen, wie Fallzahlen der 'Bone Eva Studie' belegen: Obwohl nur 4,3% der Osteoporose-Patienten Frakturen erlitten, entfielen auf diese 61,3% der Gesamtkosten. Erschwerend kommt hinzu, dass nach der ersten Fraktur das Risiko für eine zweite Fraktur auf das Achtfache (!) steigt.
Fazit:
Osteoporotische Frakturen sind belastend und zum großen Teil vermeidbar. Der rechtzeitige Einsatz wissenschaftlich erprobter Diagnostik bei Hochrisiko-Patienten ist aus humaner und ökonomischer Sicht unverzichtbar. Eine anschließende leitliniengerechte medizinische Versorgung trägt dazu bei, rund die Hälfte aller osteoporotischen Knochenbrüche zu verhindern.
Hintergrundinformationen und Bildmaterial vom Bundestagslauf finden Sie auf der Website der Nationalen Initiative gegen Osteoporose: www.n-i-o.org
Originaltext: Nationale Initiative gegen Osteoporose Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=58043 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_58043.rss2
Pressekontakt: Dr. Barbara Kastner Nationale Initiative gegen Osteoporose Koordinierungsstelle Leipziger Straße 6 74889 Sinsheim Fon: 0 72 61 / 9 21 75 - 00 Fax: 0 72 61 / 9 21 75 - 11 eMail: office@n-i-o.org Web: www.n-i-o.org
|
| |
 |
|
 |
| |
 |
Login |
 |
|
 |
Themen-Infos |
 |
|
 |
Artikel Bewertung |
 |
|
 |
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|
|
 |
|