Berlin (ots) - Nachdem zahlreiche Mitgliedsverbände des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes aus verschiedenen Regionen Deutschlands wegen der dortigen wirtschaftlichen Situation des Baugewerbes das Verhandlungsergebnis abgelehnt haben, hat der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes heute den Tarifvorschlag vom 31. März 2007 nicht annehmen können.
"Das Abstimmungsverhalten unserer Mitgliedsverbände wurde offensichtlich durch die regional sehr unterschiedlich ausgeprägte Konjunktur im Baugewerbe beeinflusst. Viele Mitgliedsbetriebe wären durch die vereinbarte Erhöhung der Entgelte überfordert gewesen. Durch die Abstimmung hat sich gezeigt, dass das Verhandlungsergebnis nicht in der gesamten Bundesrepublik, sondern nur in einigen Teilen mitgetragen werden kann, so dass eine flächendeckende Lohnerhöhung in der ausgehandelten Höhe nicht möglich ist. Dieses Votum unserer Mitglieder respektieren wir." Das erklärte der Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Frank Dupré, heute in Berlin.
Damit kommt es nicht zu der ab 1. Mai 2007 vorgesehenen Erhöhung der Entgelte. Es ist damit zu rechnen, dass die IG Bauen-Agrar-Umwelt nunmehr das Schlichtungsverfahren einleiten wird.
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