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ZF wächst dynamisch

Geschrieben am 26.04.2007 - [Nächster Artikel]

Friedrichshafen/Stuttgart (ots) -

Die ZF Friedrichshafen AG setzte im Jahr 2006 die positive
Geschäftsentwicklung fort. Der Umsatz wuchs um 8% auf 11.659 Mill.
Euro. Die Zahl der Mitarbeiter stieg im Jahresdurchschnitt um 2%
auf 55.050 Beschäftigte. Das Ergebnis nach Steuern lag bei 296
Mill. Euro.

Der ZF-Konzern hat 2006 seine internationale Marktposition weiter
gefestigt. Das sagte Hans-Georg Härter, Vorstandsvorsitzender der ZF
Friedrichshafen AG, auf der Bilanz-Pressekonferenz in Stuttgart. Vor
allem bei Nutzfahrzeugen und Baumaschinen profitierten die jeweiligen
ZF-Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder von der guten
Branchenkonjunktur. Auch die Exporterfolge europäischer
Fahrzeughersteller wirkten sich positiv auf die Geschäftsentwicklung
aus. "ZF konnte dadurch wichtige Schritte in Richtung
Zukunftssicherung unternehmen", betonte Härter.

Technologieführerschaft durch Innovation

Zu den erfolgreichsten Produkten für Pkw zählt das
6-Gang-Automatgetriebe. 2006 wurde die zweite Generation im Markt
eingeführt. Diese Weiterentwicklung der seit 2001 produzierten ersten
Generation zeichnet sich durch deutlich verkürzte Schaltzeiten sowie
durch nochmalige Verbrauchsvorteile aus. Insgesamt wurden im
vergangenen Jahr mehr als eine Million Pkw-Automatgetriebe
produziert. Zu den starken Umsatztreibern gehört auch die
Elektrolenkung, von der im Jahr 2006 1,6 Mill. Einheiten gefertigt
wurden. Auf große Marktresonanz stießen im vergangenen Jahr
Pkw-Achsgetriebe (800.000 Einheiten), Nutzfahrzeug-Getriebe (400.000
Einheiten), komplette Achssysteme (1,6 Mill. Einheiten) und
elektronische Dämpfungssysteme (800.000 Einheiten).

ZF-Produkte tragen wesentlich zur Senkung der Fahrzeug- und
Flottenverbräuche sowie der Emissionen bei. So lassen sich mit der
zweiten Generation der 6-Gang-Automatgetriebe für Pkw bei
Benzinmotoren weitere 3% und bei Dieselantrieben bis zu 6% Kraftstoff
einsparen. In Kooperation mit Continental Automotive Systems werden
derzeit Hybridsysteme entwickelt, mit denen zusätzliche
Kraftstoffeinsparungen realisiert werden. Auch im Fahrwerkbereich
können beispielsweise durch Elektrolenkungen und Leichtbaukonzepte
bei Achsen weitere Verbrauchsreduzierungen erreicht werden.

Entwicklung in den Regionen

Im Jahr 2006 verlief die Entwicklung in den Regionen
unterschiedlich. So erhöhte sich der Umsatz in Westeuropa um 4% auf
7.841 Mill. Euro und in Osteuropa um 70% auf 547 Mill. Euro. Der
Umsatzanteil von West- und Osteuropa am Gesamtumsatz des Konzerns lag
bei 72%. Die Region Asien-Pazifik verzeichnete mit 48% den größten
Umsatzanstieg auf 1.115 Mill. Euro. Dies entspricht einem Anteil am
Konzernumsatz von nahezu 10%. Die Nafta-Region hatte im Jahr 2006
einen Anteil von 14%. Gegenüber dem Vorjahr ging der Umsatz um 9%
zurück.

Neben der Optimierung der Prozesse und Strukturen liegt in
Nordamerika der Fokus zukünftig auf der Intensivierung der
Entwicklungs- und Vertriebsaktivitäten. Dies gilt sowohl für die
etablierten Kunden als auch für die mit sogenannten Transplants
vertretenen japanischen und südkoreanischen Hersteller. In der Region
Südamerika, die mit 369 Mill. Euro einen Umsatzanteil von 3% hat,
wurde mit einem Wachstum von 4% eine positive Entwicklung
verzeichnet.

Der Standort Deutschland hat für ZF weiterhin hohe Priorität. Im
Inland liegt die Zahl der Mitarbeiter auf einem konstanten Niveau.
Von den 55.050 Mitarbeitern, die der ZF-Konzern im Jahresdurchschnitt
beschäftigte, waren 2006 rund 60% im Inland tätig. Insgesamt wurde
die Beschäftigtenzahl im Vergleich zum Vorjahr um 2% ausgebaut.

Potenziale in den Emerging Markets

Um auch langfristig die erreichten Weltmarktpositionen halten und
ausbauen zu können, ist eine weitere Intensivierung der globalen
Aktivitäten erforderlich. Die Produktstrategie ist dabei noch
intensiver durch Design-to-Market-Ansätze an die regional
unterschiedlichen Kundenerwartungen anzupassen. Insbesondere die
schnell wachsenden Fahrzeugmärkte in den Emerging Markets bieten
dafür interessante Potenziale. ZF strebt eine ausgeglichenere
regionale Verteilung des Umsatzes zwischen Europa, Nordamerika und
Asien an. Europa wird langfristig die größte Marktregion bleiben.
Nordamerika und vor allem Asien werden aber kunden- und marktseitig
größere Wachstumsraten aufweisen. Insgesamt rechnet Härter für 2007
mit einem Umsatzzuwachs, der jedoch unterhalb der Wachstumsrate des
Jahres 2006 liegen wird.

Ab sofort stehen in der dpa-Bilddatenbank neue aktuelle Fotos der
ZF Friedrichshafen AG zur Verfügung.

Die Fotos stehen ab sofort über die Internetseiten der dpa bereit
unter:
http://bilddatenbank.dpa.de http://www.picture-alliance.com
http://datenbank.mecom.de
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=66240

Originaltext: ZF Friedrichshafen AG
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=66240
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_66240.rss2

Pressekontakt:
Matthias Lenz, Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 07541-77 2705, Fax:
07541-77 2764, E-Mail: matthias.lenz@zf.com

Martin Demel, Leiter Wirtschaftspresse und PR
Tel. Mobil 0171-381 0216, Fax. 07541 - 7790 2528
E-Mail: martin.demel@zf.com
 
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