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4SC AG: 60 Patienten in klinischer Phase IIa-Studie

Geschrieben am 26.04.2007 - [Nächster Artikel]

Planegg-Martinsried (ots) - Das Martinsrieder Biotech-Unternehmen
4SC AG (Frankfurt, Prime Standard: VSC) berichtet über den
planmäßigen Verlauf der klinischen Phase IIa-Studie für seinen
Medikamentenkandidaten SC12267 zur Behandlung von Rheumatoider
Arthritis.

Aktuell sind 60 Patienten, die an aktiver Rheumatoider Arthritis
erkrankt sind, in die Studie eingebunden. Damit konnten bereits 50
Prozent der für die Studie vorgesehenen 120 Patienten rekrutiert
werden. Die im Dezember 2006 gestartete Studie wird an insgesamt 13
Zentren in Deutschland, Polen und Serbien durchgeführt.

In der dreiarmigen und Placebo-kontrollierten Studie werden den
Patienten zwei Dosierungen von SC12267 für drei Monate täglich oral
verabreicht und auf Verträglichkeit sowie klinische Wirksamkeit hin
überprüft. Die Wirksamkeit wird dabei mittels international
etablierter Scores wie DAS28, ACR20, ACR50 und ACR70 bestimmt und
ausgewertet.

Der Bericht der Studienergebnisse wird laut der aktuellen Planung
für das vierte Quartals 2007 erwartet. Danach soll für SC12267 eine
Lizenzpartnerschaft mit einem Pharmaunternehmen eingegangen werden,
welches die weitere Entwicklung vorantreibt.

"Wir sind mit dem Verlauf der Studie sehr zufrieden. Die
Zusammenarbeit mit den einzelnen Studienzentren läuft gut und wir
sind überzeugt, auch unseren weiteren Zeitplan für diese Studie
einhalten zu können," kommentiert Gerhard Keilhauer, CDO der 4SC AG.

Über Rheumatoide Arthritis:

Rheumatoide Arthritis ist eine chronisch entzündliche
Gelenkerkrankung, an der 0,5 - 1% der Bevölkerung leiden, Frauen
dreimal häufiger als Männer. Im Spätstadium der Krankheit tritt ein
irreversibler Schaden an Gelenkknorpel und Knochen auf. Ursache für
die Krankheit sind sowohl genetische als auch autoimmune Faktoren.
Neben schmerzlindernden Medikamenten können zur Behandlung auch so
genannte krankheitsmodifizierende Medikamente (DMARDs = disease
modifying antirheumatic drugs) verabreicht werden. Diese Medikamente
werden bei der Therapie von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen
mit dem Ziel eingesetzt, einen Heilungsprozess einzuleiten. Sie
unterscheiden sich von den anderen in der Rheumatologie eingesetzten
Medikamentengruppen dadurch, dass nur sie in der Lage sind, die
Schäden der chronischen Entzündung, beispielsweise an Gelenkknorpel
oder Knochen, aufzuhalten oder zu verringern. Einige DMARDs sind im
günstigsten Falle sogar in der Lage, im Falle von bereits
eingetretenen Gelenkschäden eine Reparatur einzuleiten und die
Rückbildung von bereits eingetretenen Veränderungen zu unterstützen.

Über SC12267:

SC12267 ist ein neuartiges, niedermolekulares Wirkstoffmolekül aus
der Klasse der DMARDs für die Therapie von Autoimmunerkrankungen wie
z. B. Rheumatoider Arthritis oder Multipler Sklerose. Die Substanz
wirkt als hochselektiver Inhibitor der Biosynthese von Pyrimidinen
und hemmt auf diesem Weg die Vermehrung schnell proliferierender
Zellen, insbesondere der für die Immunantwort wichtigen Lymphozyten.
Der Medikamentenkandidat stammt aus der eigenen Forschungspipeline
der 4SC AG. In den vorangegangenen präklinischen und klinischen
Studien konnte bereits neben vorteilhaften pharmakokinetischen
Eigenschaften eine hervorragende Wirksamkeit im Tiermodell gezeigt
werden sowie eine gut verträgliche Dosierung ohne relevante
Nebenwirkungen am Probanden ermittelt werden.

Über die 4SC AG:

Die 4SC AG (ISIN DE0005753818) notiert seit dem 15. Dezember 2005
im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse. Mit derzeit 59
Mitarbeitern entwickelt das 1997 gegründete Unternehmen neuartige
Wirkstoffe gegen Entzündungserkrankungen und Krebs mit Hilfe einer
auf Chemieinformatik gestützten Technologieplattform. Dabei wird das
traditionelle Hochdurchsatzscreening von Wirkstoffkandidaten vom
Labor auf den Computer verlagert. Auf diese Weise kann das
Unternehmen deutliche Kosten- und Zeitvorteile sowie erhöhte
Erfolgsquoten in der Medikamentenentwicklung erzielen. Die 4SC AG
nutzt ihre patentgeschützte Technologieplattform, um eine nachhaltige
Projektpipeline an Wirkstoffen aufzubauen, die bis in frühe klinische
Phasen ("Proof of Concept") entwickelt und anschließend gegen Vorab-
und Meilensteinzahlungen sowie Umsatzbeteiligungen an die
Pharmaindustrie auslizenziert werden sollen. Aktuell besteht die
Pipeline aus sechs Projekten. Das erste Projekt zur Behandlung von
Rheumatoider Arthritis durchläuft derzeit die klinische Phase IIa.
Vier weitere Produktkandidaten befinden sich in präklinischer
Entwicklung sowie ein weiteres Projekt im Forschungsstadium. Darüber
hinaus setzt das Unternehmen seine Technologieplattform in
Kooperationen mit Pharma- und Biotechnologieunternehmen ein und
erzielt damit auch bereits erste Umsätze.

Rechtlicher Hinweis

Dieses Dokument kann Prognosen, Schätzungen und Annahmen im
Hinblick auf unternehmerische Pläne und Zielsetzungen, Produkte oder
Dienstleistungen, zukünftige Ergebnisse oder diesen zugrundeliegende
oder darauf bezogene Annahmen enthalten. Jede dieser in die Zukunft
gerichteten Angaben unterliegt Risiken und Ungewissheiten, die nicht
vorhersehbar sind und außerhalb des Kontrollbereichs der 4SC AG
liegen. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von denen abweichen, die in diesen
zukunftsgerichteten Angaben enthalten sind.

Originaltext: 4SC AG
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=29378
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_29378.rss2
ISIN: DE0005753818

Pressekontakt:
4SC AG
Bettina von Klitzing
Manager Public Relations & Investor Relations

Tel.: +49 (0) 89 70 07 63 - 0
eMail: Bettina.von.klitzing@4sc.com
 
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