Berlin (ots) - Aktionärsvertreter haben den Rückzug von Klaus Kleinfeld als Siemens-Vorstandschef bedauert. "Die Börse hätte Herrn Kleinfeld gerne behalten", sagte Ulrich Hocker, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), dem "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe). "Seine erfolgreiche Arbeit schlägt sich im Ertrag und den guten Zahlen von Siemens nieder." Zwar treffe der Führungswechsel den Siemens-Konzern in einer stabilen betriebswirtschaftlichen und konjunkturellen Lage. Die Ablösung von Heinrich von Pierer als Aufsichtsratschef und Klaus Kleinfeld als Vorstandschef binnen weniger Tage "werde im Konzern aber Spuren hinterlassen". Im Top-Management seien Kleinfelds Verbündete nun isoliert. "Grabenkämpfe sind vorprogrammiert", sagte Hocker.
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