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Skandinavische Werte: Empfehlung für ein ausgewogenes Portfolio

Geschrieben am 25.04.2007 - [Nächster Artikel]

Frankfurt am Main (ots) -

Aktien Nordeuropas profitieren mittel- und langfristig von
attraktiven Rahmenbedingungen

- Skandinavische Volkswirtschaften für die Herausforderungen des
internationalen Wettbewerbs bestens gerüstet
- Stabile Grundlage bilden die erfreuliche Verfassung des
Bildungssystems und des Arbeitsmarktes sowie die geringe
Staatsverschuldung
- Auch binnenwirtschaftlich bestehen große Potentiale
- Anhaltend günstige Rahmenbedingungen für norwegische
Energietitel und Aufwertung der Norwegischen Krone
(NOK)gegenüber Euro

Nach der Überwindung der bipolaren Welt setzte in den
nordeuropäischen Ländern ein vielschichtiger Konvergenzprozess ein.
Für Skandinavien und den angrenzenden Ostseeraum ergaben sich damit
völlig neue ökonomische Perspektiven: Die Region überwand ihre
Randlage, die Baltischen Staaten wurden fest in die EU integriert und
Russland avancierte mit dem Ostsee-Zugang zum wichtigen
Handelspartner.

Von innen gut gerüstet für den internationalen Wettbewerb

Die Integration des Wirtschaftsraums Nordeuropa ist gekennzeichnet
durch große Infrastrukturprojekte und Änderungen der ökonomischen
Struktur. Daneben leisten sozialpolitische Reformen ihren Beitrag zum
andauernden Aufschwung: Schweden konnte mit harten Einschnitten
Anfang der 90er Jahre die Staatsquote deutlich reduzieren. Zudem
fördern ausgereifte Betreuungs- und Bildungssysteme die
Beschäftigungsquote und führen so mittelfristig zu einer besseren
Bewältigung des demografischen Wandels.

Norwegen und Schweden setzen geldpolitische Straffung fort

Neben den langfristigen strukturellen Faktoren erscheint auch das
mittelfristige konjunkturelle Umfeld günstig. Norwegen beispielsweise
profitiert von den anhaltend hohen Energiepreisen. Bei gleichzeitig
wachsender Binnenwirtschaft wird die norwegische Notenbank die
Zinsanhebungen fortsetzen und gegenüber der EZB einen deutlichen
Spread aufbauen. Dies sollte der NOK in den kommenden zwölf Monaten
Aufwertungspotential gegenüber dem Euro verschaffen. Durch die
anhaltend hohe weltwirtschaftliche Dynamik erscheinen trotz der
NOK-Aufwertung vor allem norwegische Unternehmen mit internationaler
Verknüpfung für Investitionen interessant. Auch die schwedische
Notenbank verfolgt einen geldpolitischen Straffungskurs, der jedoch
im 2. Halbjahr auslaufen sollte. Das Commerzbank Private Banking hat
insbesondere die Segmente mit hoher binnenwirtschaftlicher
Verankerung im Fokus, weil der Konjunkturaufschwung gerade erst am
Anfang steht.

Diversifizierung über Länder und Branchen

Die länderübergreifende Betrachtung der Branchen zeigt - trotz der
Dominanz einiger Großunternehmen - ein diversifiziertes Bild. In
Schweden und Dänemark z.B. liegt der Schwerpunkt auf Medizintechnik-
und Technologieunternehmen. Der norwegische Aktienmarkt besteht neben
Öl- und Gaswerten zu einem großen Teil aus Energietechniktiteln, die
aufgrund des anhaltend hohen Investitionsbedarfs in die Branche auch
mittelfristig günstig bleiben. Im Gebiet um Stockholm konzentrieren
sich Telekommunikations-, Finanz- und Handelsunternehmen, während in
Dänemark Pharmaunternehmen, Reedereien sowie Banken dominieren.

Die Vielfalt des nordeuropäischen Aktienmarktes bietet dem Anleger
je nach individueller Risikoneigung zusätzliche
Diversifikationsmöglichkeiten für ein ausgewogenes Portfolio - sei es
über Branchen und/oder Länder.

Originaltext: Commerzbank Private Banking
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=54251
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_54251.rss2

Pressekontakt:
Commerzbank Private Banking - Public Relations
60261 Frankfurt am Main
Tel. (069) 136 - 44552
Fax (069) 136 - 56928
E-Mail: PR.PrivateBanking@commerzbank.com
Internet: www.privatebanking.commerzbank.de
 
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