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Studie: Banken und Sparkassen sollten bald Chancen von "Web 2.0" nutzen

Geschrieben am 25.04.2007 - [Nächster Artikel]

Berlin (ots) - WG-Data sieht Einsatzgebiet verschiedener Web
2.0-Tools insbesondere im Vertrieb und im Marketing

Berlin, 25. April 2007 - Die Experten der WG-Data raten
Finanzdienstleistern, sich möglichst schnell mit dem Thema "Web 2.0"
zu beschäftigen und die sich daraus ergebenden Chancen nicht
verstreichen zu lassen. Laut einer Studie* des Beratungsunternehmens
für Banken, Sparkassen, Versicherungen und deren IT-Dienstleister
haben viele Institute in Deutschland noch Nachholbedarf: 37 Prozent
der Befragten vertreten die Meinung, dass die Banken und Sparkassen
hierzulande schon gut auf "Web 2.0" vorbereitet sind, ebenso viele
glauben aber, dass dies nicht der Fall ist. "Banken und Sparkassen
können aus der Nutzung verschiedener Web 2.0-Instrumente großen
Profit ziehen", meint Wolfgang Günther, Vorstandsvorsitzender der
WG-Data. "Zwar sind nicht alle Tools für den Einsatz in dieser
speziellen Branche geeignet und ein Finanzdienstleistungsinstitut
sollte jetzt auch nicht in Panik verfallen und zu viele Baustellen
auf einmal eröffnen. Auf der Basis einer gut durchdachten Strategie
lässt sich aber gerade aus Marketing- und Vertriebsgesichtspunkten
ein deutlicher Mehrwert erzielen."

Blogging und Communities von besonderem Interesse
Deutlich mehr als die Hälfte der befragten Personen (56 Prozent) ist
der Meinung, dass eine Bank oder Sparkasse mit der Zeit gehen und aus
diesem Grund "Web 2.0-fähig" sein muss.
"Finanzdienstleistungsinstitute sollten die mit Web 2.0 aufkommende
Technologie vor allem zur Erweiterung und Modernisierung der Methoden
in der Marktforschung, zur Optimierung der Strategien im
Online-Marketing und zur Ergänzung herkömmlicher Vertriebsmaßnahmen
nutzen", erläutert Wolfgang Günther. Auf der Basis der über die
verschiedenen Web 2.0-Instrumente gewonnenen Informationen ließen
sich ferner das Qualitätsmanagement verbessern sowie ein Wissenspool
für Mitarbeiter und Kunden aufbauen. Von besonderem Interesse sind
für Finanzdienstleister laut Ansicht der Experten der WG-Data
Bloggingfunktionen, die sich sehr gut als Marktforschungs- und
Qualitätssicherungsinstrument einsetzen ließen. Dazu sollten die in
den Blogs von Kunden geäußerten Ansichten genauestens analysiert
werden, um anschließend gezielte Online-Marketing-Maßnahmen zu
starten beziehungsweise die Qualität von Produkten und der
Kundenbetreuung zu verbessern. Dieser Ansicht stimmen auch die im
Rahmen der Studie befragten Personen größtenteils zu. Auf die Frage,
"welche Aspekte des Web 2.0 für Banken und Sparkassen wichtig sein
könnten", antworteten 19 Prozent, dass Bloggingfunktionen "sehr
wichtig" sind, weitere 41 Prozent halten diese im Banken- und
Sparkassenumfeld für "interessant". Noch deutlicher wird die
Zustimmung im Zusammenhang mit den so genannten Communities, die für
die WG-Data sehr eng mit dem "Blogging" verknüpft sind, weil Kunden
sich auch hier über verschiedene Produkte und Dienstleistungen eines
Unternehmens austauschen: Dreißig Prozent der Branchenkenner erachten
diese für "sehr wichtig", weitere 59 Prozent für "interessant".

Chats mit Finanzexperten nur schwer umsetzbar
Während einer Bank bei der Beobachtung und Analyse von Blogs und
Communities eher eine passive Rolle zukommt, steht beim Chat mit
internen Finanzexperten der unmittelbare Kontakt mit dem Kunden im
Fokus. Dieser ist nach Ansicht der WG-Data durchaus wünschenswert -
und auch die befragten Personen sehen hier ein großes Potenzial: 26
Prozent halten dieses Web 2.0-Tool für "sehr wichtig" und 48 Prozent
für "interessant". "Hier wird es allerdings zu organisatorischen
Problemen für eine Bank oder Sparkasse kommen. Schließlich müsste ein
Mitarbeiter abgestellt werden, der ständig oder zumindest zu festen
Terminen am Chat teilnimmt und diesen dann auch auswertet", schränkt
Wolfgang Günther ein. Gut umgesetzt haben
Finanzdienstleistungsinstitute laut Meinung der Experten bei der
WG-Data die Möglichkeiten, die sich durch die Nutzung eines Podcasts
ergeben. Die Banken und Sparkassen, die bisher noch keine
Unternehmensinformationen und aktuelle Nachrichten in dieser Form
anbieten, seien deshalb gut beraten, wenn sie möglichst rasch auf
diesen Zug aufspringen, um sich keine Wettbewerbsnachteile
einzuhandeln. Die im Rahmen der Studie von den Befragten geäußerte
Meinung zeigt, dass Kunden heute ein derartiges Angebot erwarten: 33
Prozent bezeichneten Unternehmenspodcasts als "sehr wichtig", weitere
45 Prozent als "interessant".

Finanzdienstleistungen zu komplex, um user generated content
zuzulassen
Im Zusammenhang mit dem "user generated content" weicht die Meinung
der Berater bei der WG-Data von den Erwartungen der befragten
Personen ab. Von diesen denken dreißig Prozent, dass es "sehr
wichtig" sei, Kunden die Möglichkeit einzuräumen, selbst Inhalte zu
produzieren. Weitere 56 Prozent glauben, dass dies für Banken und
Sparkassen zumindest "interessant" sein könnte. "Unserer Ansicht nach
sind Finanzdienstleistungen und die damit im Zusammenhang stehenden
Produkte zu komplex und abstrakt. Die Kompetenz liegt eindeutig auf
Seiten der Bank oder Sparkasse und die Institute sollten sich nicht
erlauben, die Beratungsleistung auf andere zu übertragen", begründet
Wolfgang Günther.

"Insgesamt lässt sich feststellen, dass Kunden von der Bank ihres
Vertrauens erwarten, dass sie verschiedene Aspekte von Web 2.0 in
ihre Geschäftsstrategie einbezieht und entsprechende Angebote zur
Verfügung stellt", so der Vorstandsvorsitzende der WG-Data. "Wir sind
der Überzeugung, dass Finanzdienstleister über die Bereitstellung
attraktiver Benutzerschnittstellen und Bedienoberflächen zwischen dem
Berater und dem Kunden wertvolle Informationen erhalten, die sie dann
gewinnbringend in Marketing und Vertrieb einsetzen können."

*Die Studie ist im explorativen Bereich einzuordnen. Sie spiegelt
die Grundstimmung in der Branche wider und lässt aus diesem Grund
Rückschlüsse auf bestimmte Tendenzen zu. Die Reihe wird fortgesetzt.
Anforderung der Studienergebnisse mit detaillierter Auswertung unter
0611-973150 oder team@dripke.de.

Die WG-Data AG ist ein innovatives und umsetzungsorientiertes
Beratungs-Unternehmen für Banken, Sparkassen, Versicherungen und
deren IT-Dienstleister. Die Beratung erstreckt sich auf die
Konzeption und Realisierung von Systemen zur Unterstützung von
Vertriebs-, Geschäfts- und IT-Prozessen. Deutschlandweit arbeiten
rund 200 kompetente Berater mit ihren Kunden in Projekten auf
partnerschaftlicher Basis zusammen. Schwerpunkte sind unter anderem
die Optimierung von Prozessen und Systemen sowie das Change
Management für ein harmonisches Zusammenwirken von Strategie,
Struktur, IT und Mensch. Neutralität, Unabhängigkeit und die
langjährige Erfahrung der Berater in Fach- und Führungspositionen
sorgen für praxisgerechte und ganzheitliche Lösungen, mit denen sich
die Kunden in der Finanzdienstleistungsbranche entscheidende
Wettbewerbsvorteile verschaffen können. Die 1998 gegründete WG-Data
agiert neben dem Hauptsitz in Berlin bundesweit von acht weiteren
Standorten aus. Zu den Referenzen zählen alle namhaften Großbanken,
Landesbanken, Sparkassen und Volksbanken sowie die großen
IT-Dienstleister des Sparkassen- und Genossenschaftsbereichs.

Originaltext: wg-data
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=65359
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_65359.rss2

Pressekontakt:
Weitere Informationen: Rankestraße 26, 10789 Berlin, Tel. 030 /
7261036-0, Fax 030 / 7261036-70, E-Mail: info@wg-data.de, Web:
www.wg-data.de

PR-Agentur: Team Andreas Dripke, Tel. 0611/973150, E-Mail:
team@dripke.de
 
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