Leipzig (ots) - Leipzig. Der Chef der Obstland AG Dürrweitzschen, Gerd Kalbitz, denkt angesichts der Kreisreform in Sachsen über eine Verlegung seines Unternehmens aus dem Landkreis Döbeln nach. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Mittwochausgabe) erklärte er, sich "die Entscheidung über den Verbleib der betreffenden Obstland-Unternehmen im (Noch-)Landkreis Döbeln vorzubehalten". Kalbitz: "Die Frage, ob der zukünftige Kreissitz des neuen Landkreises Leipziger Land, in dem sich der Hauptsitz unseres Unternehmens befindet, in Grimma oder Borna sein soll, bewegt mich deutlich weniger als die Schwächung der gesamten Leipziger Wirtschaftsregion durch den Weggang des Landkreises Döbeln zum Chemnitzer Landesdirektionsbezirk." Die Obstland AG erstreckt sich über die Kreise Döbeln, Muldental und Torgau-Oschatz.