Berlin (ots) - Die Arbeitnehmerorganisation AUB hat sich von der Siemens-Affäre distanziert. Ein führendes AUB-Mitglied sagte dem Tagesspiegel am Sonntag, es habe keine Zahlungen von Siemens an die AUB gegeben, sondern nur an deren früheren Vorsitzenden Wilhelm Schelsky. "Die AUB hat niemals direkte Zuwendungen von Siemens erhalten", sagte André Krejcik der Zeitung. Dies hätten auch Wirtschaftsprüfer bestätigt. Krejcik sprach sich für einen Neuanfang der AUB aus. "Es muss einen neuen Namen, ein neues Statut und einen neuen Vorstand geben." Außerdem forderte er einen Umzug der Gewerkschaft von Nürnberg nach Berlin, um auch so die Distanz zu Siemens zu unterstreichen.
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