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Krisen-PR-Studie: Wie gehen Unternehmen mit Gegenöffentlichkeiten um?
Geschrieben am 11.04.2007 - [Nächster Artikel] |
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Hamburg (ots) - Korruption, Rotlichtskandale oder Massenentlassungen: Selbst renommierte Unternehmen wie Siemens, Volkswagen oder Airbus sind nie vor dem PR-Gau sicher. Um das Image nicht vollends abstürzen zu lassen, sollten Unternehmen vor allem eines bieten: Offenheit zum Dialog. Dies meint die Mehrheit der 362 Öffentlichkeitsarbeiter, die Sabine Maschler für ihre Diplomarbeit an der Universität Wien befragte.
Nach dem BenQ-Siemens-Desaster im letzten Jahr bestimmt heute Korruption die Welle der Siemens-Schlagzeilen. Dabei hat sich das Traditionsunternehmen nicht nur mit etablierten Medien auseinander zu setzen, sondern vermehrt mit Blogs und anderen Online-Medien, die immer öfter die Spitze der Kritikfront bilden.
Diplomandin Maschler wollte von den PR-Experten in den Unternehmen wissen, wie sie gegenüber solchen Gegenöffentlichkeiten agieren. Erst nach einer gescheiterten dialogischen Auseinandersetzung würden die Befragten die gegnerischen PR-Feldzüge entweder ignorieren oder dem Ganzen kämpferisch begegnen.
Damit Unternehmen erst gar nicht in die Verlegenheit kommen, sich plötzlich einem mächtigen Gegenwind ausgesetzt zu sehen wie im Fall Siemens, fordern die Öffentlichkeitsarbeiter mehr Einsatz des Monitoring im Internet. Frühzeitig sollen so Krisenherde aufgedeckt werden. Schließlich liefert das Internet die ideale Plattform, mit der kritische Gruppen einfach, kreativ und wirksam gegen Unternehmen zu Felde ziehen können.
Das Thema "Gegenöffentlichkeit" lag über zwei Jahrzehnte in der Mottenkiste der 70er Jahre. Vor allem die damaligen sozialen Bewegungen versuchten sich in der Anti-PR. Trotz vieler kreativer Aktionen haperte es jedoch meist an der Vernetzung, um eine breite Öffentlichkeit anzusprechen. Dies hat sich durch Online-Medien entscheidend geändert.
Aufbauend auf ihrer Befragung zeigt Maschler systematisch, wie Unternehmen professioneller mit Gegenöffentlichkeit umgehen können und liefert eine Typologie von unterschiedlichen Gegenöffentlichkeitsformen.
Die mit Note Eins bewertete Diplomarbeit hat Autorin Maschler im Online-Service www.academic-transfer.de als Download-PDF veröffentlicht. Der direkte Link zur Studie: http://www.academic-transfer.de/shop/studien/0234.php
Originaltext: Academic Transfer Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=65996 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_65996.rss2
Pressekontakt: Academic Transfer c/o Thorsten Kucklick Eimsbütteler Straße 100 B 22769 Hamburg 040-49291725 kucklick@academic-transfer.de
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