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ots.Audio: Ausgezeichnetes Essen: Das who is who der Bio-Siegel!
Geschrieben am 11.04.2007 - [Nächster Artikel] |
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Bonn (ots) -
- Querverweis: Audiomaterial unter http://www.presseportal.de/audio abrufbar -
Vorschlag zur Anmoderation (live im Studio):
(Uhrzeit/Stationcall) Die Zeiten, in denen es Bioprodukte nur im Naturkostladen gab, sind längst vorbei. Inzwischen machen auch Supermärkte und Discounter kräftig Umsatz mit ökologisch hergestellten Lebensmitteln - allein vergangenes Jahr rund 4,5 Milliarden Euro. Jeder fünfte Deutsche kauft regelmäßig Bio. Besonders beliebt sind Obst, Gemüse, Eier und Milchprodukte. Das Angebot an Bioware ist mittlerweile so vielfältig, dass manche Verbraucher nicht mehr genau wissen: Heißt "Bio" im Supermarkt das Gleiche wie "Bio" im Naturkostladen? Ist wirklich überall Bio drin, wo Bio draufsteht? Dazu spreche ich jetzt mit Bernhard Burdick von der Verbraucherzentrale NRW. Herr Burdick, heißt es jetzt: Augen auf beim Bio-Kauf?
O-Ton Burdick 1: Wenn auf Produkten "Bio" oder "Öko" drauf steht, dann ist da auch Bio oder Öko drin. Da kann man sicher sein, auch bei Discountern oder sonst wo. Man kann sich aber auch täuschen lassen durch Begriffe wie "aus kontrolliertem Anbau", "aus naturnahem Anbau", "aus integrierter Produktion". Es ist nichts wirklich Abgesichertes und es hat vor allem nichts mit Bio zu tun.
Moderator: Worauf muss ich als Verbraucher denn achten, um wirklich sicher zu sein, ein Bio-Produkt zu kaufen?
O-Ton Burdick 2: Die EG-Öko-Verordnung hat genau festgelegt, welche Produkte als Bio- oder Ökoprodukte bezeichnet werden dürfen. Und das ist seit 1992 europaweit geregelt, das wird auch kontrolliert, mindestens einmal im Jahr. Und diese Kontrollen werden von so genannten Öko-Kontrollstellen durchgeführt. Jede dieser Kontrollstellen hat eine Nummer, und die Nummer ist auch auf den Produkten mit angegeben.
Moderator: Das klingt ja schon ziemlich kompliziert. Geht's auch ein bisschen einfacher?
O-Ton Burdick 3: Also neben dieser Kontrollstellennummer gibt es vor allem auch das sechseckige staatliche Bio-Siegel. Das befindet sich mittlerweile auf mehr als 36.000 Produkten im Handel. Zusätzlich dazu gibt es auch verschiedene Eigenmarken. Die erfüllen die gesetzlichen Vorgaben genauso, also Beispiele sind da "Füllhorn" von REWE oder "BioBio" von Plus, und eigentlich hat mittlerweile fast jede Kette auch eine eigene Biolinie.
Moderator: Ich kenne aber auch Logos zum Beispiel von Demeter, Bioland oder Naturland. Was haben die denn zu bedeuten?
O-Ton Burdick 4: Ja, das sind die Warenzeichen von Anbauverbänden in Deutschland. In diesen Verbänden haben sich Bio-Bauern zusammengeschlossen. Die haben in der Regel höhere Anforderungen an die Produktion, höhere Standards als die EG-Öko-Verordnung, aber grundsätzlich wird alles - egal ob nach EG-Öko-Verordnung oder in den Verbänden - kontrolliert und ist, wenn "Bio" draufsteht, auch ein Bio-Produkt.
Vorschlag zur Abmoderation (live im Studio):
Vielen Dank Herr Burdick. Wer sich selbst ein Bild von den zulässigen Bio-Kennzeichnungen machen möchte, kann auf der Internetseite www.oekolandbau.de nachschauen. Dort gibt es - wie auch bei den Verbraucherzentralen - viele weitere praktische Tipps rund um den Ökolandbau und Bio-Produkte. (Musik)
ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an desk@newsaktuell.de.
Originaltext: BLE Bundesprogramm Ökologischer Landbau Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=52881 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_52881.rss2
Pressekontakt: Pressebüro Ökolandbau Bettina Stein Kaiserstr. 33 53113 Bonn Tel.: 0228/ 915 14-354 Fax: 0228/ 915 14-166 E-Mail: oekolandbau@pleon.com
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