Neuenkirchen-Vörden (ots) - Die Deutsche Frühstücksei GmbH geht bei der gegen sie vorliegenden anonymen Anzeige mit dem Inhalt des missbräuchlichen Einsatzes von Nikotin auf einzelnen Hühnerfarmen von einem Sabotageakt aus. Daher hat das Unternehmen nun seinerseits Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Deutsche Frühstücksei GmbH vermutet, dass das Nikotin über einen Sabotageakt im Bereich der Stallhygiene in den Produktionskreislauf gelangt ist. Alle Desinfektionsleistungen werden von einem Fremdunternehmen durchgeführt.
Die Deutsche Frühstücksei GmbH verfügt über ein eigenes, umfassendes Monitoring, bei dem die Eier unter anderem auf Arzneimittel, Dioxin, Salmonellen und Pestizide untersucht werden. Da weder die DFE noch die mit der Hygiene beauftragte Fremdfirma auf Nikotin basierende Desinfektionsmittel einsetzt - dies ist in Deutschland generell verboten - fanden im Rahmen der Eigenkontrollen keine Untersuchungen auf Nikotin statt.
In der Zwischenzeit wurde in einigen Ställen Nikotin nachgewiesen. Unter anderem auch in einem der vier in der anonymen Anzeige genannten Ställe. 37 Ställe, in denen kein Einsatz von Nikotin nachgewiesen wurde, sind bereits amtlich wieder freigegeben. Das Unternehmen rechnet täglich mit weiteren Freigaben von Ställen. Erst dann kommen die Eier wieder in den Handel. Für den Konsumenten bestand und besteht keinerlei Gefährdung. Das Unternehmen geht davon aus, dass der aus dem Sabotageakt entstandene Schaden sich auf mehrere Millionen Euro belaufen wird.
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