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Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub fürchtet um Zukunft des "Grünen Punkt" / Aktueller Zustand des Entsorgungssystems "untragbar" / Bundeswirtschaftsminister Michael Glos um Hilfe gebeten
Geschrieben am 09.04.2007 - [Nächster Artikel] |
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Köln (ots) - 9. April 2007 - Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub hat Bundeswirtschaftsminister Michael Glos nach Informationen des Wirtschaftsmagazins 'Capital' (Ausgabe 9/2007, EVT 12. April) eindringlich um Hilfe bei der Novelle der Verpackungsverordnung gebeten. Der aktuelle Zustand des Grünen Punkt-Systems sei "untragbar", schreibt Haub in dem Brief an Glos, aus dem 'Capital' zitiert. Eine wachsende Zahl von Unternehmen steigt nach Haubs Worten aus dem Dualen System der Verpackungsverwertung aus, "ohne irgendwelche Sanktionen befürchten zu müssen". Dies ginge zu Lasten der "ehrlichen Handels- und Industrie-Unternehmen", die weiter Gebühren für den Grünen Punkt zahlen.
Kürzlich hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel einen Referenten-Entwurf der Novelle zur Ressortabstimmung vorgelegt, der nach 'Capital'-Informationen im Wirtschaftsministerium kritisch beurteilt und nur zögerlich behandelt wird. Haub mahnt in dem Brief zur Eile: "Es fehlt mir jegliches Verständnis, dass das Bundesumweltministerium angesichts der offensichtlichen Missstände immer noch nicht über einen Referenten-Entwurf hinausgekommen ist."
Für Rückfragen: Dr. Joachim Müller-Soares, 'Capital'-Büro Berlin, Tel. 030/202 24-290, E-Mail: mueller.joachim@capital.de
Originaltext: Capital, G+J Wirtschaftspresse Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=8185 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_8185.rss2
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