Ulm (ots) - Mit der gestrigen Hauptversammlung endete bei Daimler in mehrfacher Hinsicht eine Ära. Was dies für Chrysler bedeutet, ist offen. Doch in einem Jahr, wenn sich die Aktionäre wieder treffen, muss es eine Lösung geben. Ohne größeres Zögern hat Konzernchef Dieter Zetsche die Strategie seines Vorgängers Jürgen Schrempp auf den Müll der Konzerngeschichte befördert. Dessen Idee von einer Welt AG ist mausetot. Jetzt braucht Zetsche ein Konzept, wie der Stuttgarter Konzern künftig weltweit bestehen will, wenn er praktisch nur noch auf den guten Stern und seine Autos setzen will. Es ist weit gekommen mit dem Erbe von Gottlieb Daimler und Carl Benz, die das erste Auto der Welt zum Laufen brachten. Der Konzern muss sich wieder auf seine Wurzeln besinnen.