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Einkaufsmanager-Index: Hohe Einkaufspreise, starkes Neugeschäft
Geschrieben am 03.04.2007 - [Nächster Artikel] |
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Frankfurt am Main (ots) - Die deutsche Wirtschaft verzeichnet weiter kräftige Zuwächse. Zum 18. Mal in Folge notierte der RSB/BME Einkaufmanager-Index (EMI), Ausgabe 04/07, über der Wachstumsschwelle von 50. Wie die aktuelle Umfrage ergab, verbesserte sich die Geschäftslage deutlich. Zwar sank der Index im Berichtsmonat März leicht um 0.3 Punkte von 57.2 auf 56.9, lag aber weiter über dem Durchschnittswert der eineinhalbjährigen Wachstumsperiode (56.8) und weist damit einen gesunden konjunkturellen Anstieg aus.
Grund für die weiter prosperierende Wirtschaft sind Zuwächse bei Produktion, Auftragseingang und Beschäftigung. Deutsche Unternehmen schufen auf Grund von Produkteinführungen und anhaltender Kapazitätserweiterung zum 18. Mal in Folge neue Stellen. Wie die Umfrageteilnehmer berichteten, sind Neubestellungen auf die hohe heimische wie auch ausländische Nachfrage nach deutschen Industrieerzeugnissen zurückzuführen. Be-sonders stark: Aufträge aus Asien. Zudem stellten deutsche Unternehmen wieder mehr Produkte her als im Vormonat. Ausschlaggebend für die Produktionssteigerung waren hauptsächlich Zuwächse beim Neugeschäft.
Durch die Verteuerung von Metallen und anderen Vormaterialien stiegen die Einkaufspreise im Berichtsmonat erneut kräftig. Folglich erhöhten die Industrieunternehmen die Verkaufspreise. Insgesamt verzeichnete der Index die zweithöchste Steigerungsrate seit Beginn sei-ner Datenerhebung im September 2002.
Der "RBS/BME Einkaufsmanager-Index" (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe NTC Research, Henley-on-Thames, erstellt. Sponsor ist die Royal Bank of Scotland (RBS). Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern aus der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe und Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI).
Originaltext: Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=43266 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_43266.rss2
Pressekontakt: Sabine Ursel Pressesprecherin/Leitung Kommunikation Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) Bolongarostraße 82, 65929 Frankfurt Tel. 0 69/3 08 38-1 13, Fax -1 99, Mobil 01 63/3 08 38 00 E-Mail: sabine.ursel@bme.de www.bme.de
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