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SozialarbeiterInnen: Mit neuem Vorstand in die Zukunft
Geschrieben am 02.04.2007 - [Nächster Artikel] |
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Essen (ots) - Die diesjährige Mitgliederversammlung des Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) fand in Jena statt. Der DBSH ist der größte Berufsverband für die Soziale Praxis und zugleich Fachgewerkschaft. Über 6.000 ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogenInnen und Heilpädagogen-Innen haben sich zusammen geschlossen, um Maßstäbe für die soziale Arbeit zu setzen und entsprechende fach- und berufspolitische Forderungen zu vertreten.
Die Bundesmitgliederversammlung wählte einen Vorstandes. Nach über 10 Jahren der Tätigkeit stellte sich die bisherige erste Vorsitzende, Hille Gosejacob-Rolf, nicht mehr zur Wahl. Zum neuen ersten Vorsitzenden des Geschäftsführenden Bundesvorstands wurde Michael Leinenbach gewählt. Leinenbach ist als Beamter Abteilungsleiter für Familie und Soziales in der Kreisstadt Saarlouis.
Zur neuen zweiten Vorsitzenden wurde Gabriele Stark-Angermeier mit großer Mehrheit gewählt. Stark-Angermeier ist Leiterin des Caritaszentrums München Innenstadt. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Heidi Bauer-Felbl, Nadine Hartmann, Frank Mattioli-Danker, Friedrich Maus und Harald Willkomm gewählt.
Damit hat der DBSH zugleich einen Generationswechsel vollzogen. Ursprünglich aus dem Zusammenschluss zweier Berufsverbände hervor gegangen war die ausscheidende Vorsitzende Gestalterin von Neuaufbau und politischer Identität. Hervorragender Abschluss war die Weltkonferenz der Sozialen Arbeit 2006 in München, deren Ausrichter der DBSH sein durfte.
So gestärkt will der neue DBSH-Vorstand sich den neuen Herausforderungen stellen. Soziale Problemlagen nehmen in Folge zunehmender Ungleichheit zu, andererseits führen Kürzungen von Haushaltsmitteln zu Gefährdungen der Qualität Sozialer Dienste. Im Vordergrund sieht der neue GfV daher die Hervorhebung der berufsethischen Prinzipien. Die darin enthaltenen Selbstverpflichtungen sind Grundlage für Qualität und Parteinahme der SozialarbeiterInnen in Deutschland.
Auch beschloss die Bundesmitgliederversammlung die Umsetzung des Grundlagenpapiers zu den Schlüsselkompetenzen. Damit will der DBSH ein einheitliches Qualifikationsniveau in Ausbildung und Praxis Sozialer Arbeit sichern.
Originaltext: Deutsche Berufsverband für Soziale Arbei Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=50208 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_50208.rss2
Pressekontakt: Wilfried Nodes Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 07946-943216 Mobil: 0172-2654905
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