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Hoher Ölpreis hebt Kurs von Statoil an
Geschrieben am 30.03.2007 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - Während der EuroStoxx heute unter seinem Vortagesniveau in den Handel startete, driftete der deutsche Leitindex DAX zunächst in eine Seitwärtsbewegung. Gestern waren die deutschen Aktienmärkte im späten Handel eingeknickt, nachdem von der Wall Street eher verhaltene Signale kamen. Die Technologiewerte der NASDAQ rutschten gestern bis 20:00 Uhr deutlich ins Minus. Insgesamt dürften die internationalen Aktienmärkte auch heute noch unter dem angestiegenen Ölpreis leiden. Da der Dow Jones gestern im Plus schloss, zeigte sich zumindest der deutsche Aktienmarkt heute zunächst widerstandsfähig.
Unter den Aktionären der DAX-Unternehmen dürfte die Stimmung zum Wochenausklang ohnehin gut sein. Wer Anteile an einem der deutschen Standardwerte besitzt, kann nämlich in der nächsten Zeit laut der "Süddeutschen Zeitung (SZ)" mit einem "Goldregen" rechnen. Für 2006 zahlen diese Unternehmen so viel Dividende wie nie zuvor, insgesamt voraussichtlich 27,9 Milliarden Euro.
An der Berliner Börse setzte sich im frühen Handel ein deutscher Blue Chip an die Spitze der umsatzstärksten Aktien. Volkswagen (WKN 766 400) verloren 0,5 Prozent auf 113,17 Euro. Die Analysten der UBS stuften die Aktien gestern mit "neutral" ein und erhöhten das Kursziel von 86,00 Euro auf 117,00 Euro. Die Aktionäre können sich bei VW laut der "Süddeutschen Zeitung" auf eine Dividende von 1,25 Euro für 2006 und 1,50 für 2007 freuen.
Landesbank Berlin (WKN 802 322) verloren sieben Prozent auf 7,02 Euro. Nach wie vor buhlen mehrere Großbanken sowie die Sparkassen um die Bank.
Statoil (WKN 675 213) stiegen um etwas über ein Prozent auf 20,64 Euro. Der verschärfte Ton zwischen den USA und Iran hat den Ölpreis auf den höchsten Stand seit drei Jahren gehoben. Damit werden Ölwerte für Anleger wieder interessant. Die Strategen der HSBC stuften den Energiesektor auf "übergewichten" hoch und hoben neben BP (WKN 850 817) und Total (882 930) auch Statoil hervor.
Unterschiedliche Signale rückten die Aktien von Amgen (WKN 867 900) in den Blickpunkt. Die "Actien-Börse" empfiehlt den Titel zum Kauf, "Citigroup" stufte ihn mit "halten" ein, während "UBS" mit der Empfehlung "reduce" an die Öffentlichkeit ging. In Berlin stieg der Kurs heute um 0,8 Prozent auf 42,35 Euro. Am 23. März hatte das weltgrößte Biotechnologieunternehmen seine Aktionäre mit der Meldung geschockt, die Schlüsselstudie mit dem Darmkrebsmedikament "Vectibix" aufgrund alarmierender Zwischenergebnisse abgebrochen zu haben.
Die Aktien des französischen Versorgers Suez (WKN 852 491) verteuerten sich um 1,3 Prozent 39,79 Euro. Twintec (WKN A0L SAT) verloren 1,9 Prozent auf 16,70 Euro. CMGI (WKN 898 138) gaben um 2,9 Prozent auf 1,68 Euro nach.
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Originaltext: Börse Berlin-Bremen Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=52875 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_52875.rss2
Pressekontakt: Rückfragen bitte an: Petra Greif Marketing Fasanenstr. 85 10623 Berlin E-Mail: Petra.Greif@boerse-berlin-bremen.de http://www.boerse-berlin-bremen.de Telefon: 030 / 31 10 91 29 Fax: 030 / 31 10 91 78
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