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Der Tagesspiegel: DGB nennt Glos-Vorschlag zur Arbeitsmarktreform "Armutsprogramm"
Geschrieben am 23.03.2007 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - Berlin - Der Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) zur Reform des Arbeitsmarktes ist bei den Gewerkschaften auf scharfe Kritik gestoßen. "Dieser Arbeitsdienst brächte kein Job-Wunder, sondern ein Armutsprogramm für Langzeitarbeitlose, deren Lebensperspektive dann das ALG II-Niveau auf Dauer wäre", sagte Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), dem "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). Zudem würde für Arbeitnehmer das, so Buntenbach, "Erpressungspotzenzial in den Betrieben noch mehr zunehmen". Der DGB lehne jeden Vorschlag ab, der darauf abziele, Arbeitslose abzuschieben und die Löhne zu drücken. "Wir brauchen Lösungen, die dazu beitragen, die Bedürftigkeit und Armut von Arbeitslosen oder Geringverdienern zu vermeiden", verlangte sie. Nötig seien Mindestlöhne, Qualifizierung sowie "präventive Sicherungsanker, damit nicht ganze Bevölkerungsschichten auf die Fürsorgeleistung Hartz IV angewiesen sind".
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an das Ressort Wirtschaft, Tel. 030-26009260.
Originaltext: Der Tagesspiegel Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=2790 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_2790.rss2
Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de
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