Köln (ots) - 21. März 2007 - Beim öffentlichkeitswirksam geführten Streit um die Entlastung von Firmen im Rahmen der geplanten Unternehmensteuerreform wird immer unterschlagen, dass gut verdienende Unternehmer durch die Reichensteuer ab 2008 erheblich zur Kasse gebeten werden. Wie das Wirtschaftsmagazin 'impulse' (Ausgabe 4/2007, EVT 22. März) berichtet, wird der Steuerzuschlag von drei Prozentpunkten auf den Spitzensteuersatz von 42 Prozent nach Schätzungen des Finanzministeriums zu einer steuerlichen Mehrbelastung der Firmenchefs von rund einer Milliarde Euro führen. "Angesichts dieser Steuererhöhung darf die geplante Entlastung durch die Reform von fünf Milliarden Euro nicht noch weiter gedrückt werden", forderte die Kölner Steuerrechtsprofessorin Johanna Hey in einem Gespräch mit 'impulse'.