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KI.KA-Themenschwerpunkt "Action gegen Gewalt" / Ab dem 22. März geht es um Täter, Opfer und Gewaltprävention

Geschrieben am 19-03-2007

Erfurt (ots) - Jedes fünfte Kind in Deutschland ist Opfer von
Gewalt. Die Ursachen von Gewalt sind komplex und vielfältig. Wie
können Kinder Gewalt¬tendenzen effektiv entgegenwirken? Und wie
verhalten sie sich am besten bei akuten Ereignissen physischer und
psychischer Gewalt? Mit dem Themenschwerpunkt "Action gegen Gewalt"
vom 22. bis 25. März gibt der Kinderkanal von ARD und ZDF in
Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk auf diese und weitere
Fragen in verschiedenen Sendungen Antworten: in "KI.KA LIVE", dem
"KI.KA-Kummerkasten", "Karen in Action" (BR) und dem Spielfilm
"KRIMI.DE: Abgezogen".

Frank Beckmann, Programmgeschäftsführer des Kinderkanals von ARD
und ZDF erläutert die Programmierung des Themenschwerpunktes: "Kinder
leben in einer sich ständig verändernden gesellschaftlichen Realität,
Konflikte inklusive. Kinder¬fernsehen ist verpflichtet, die
Lebensrealität der Kinder abzubilden. Vor allem aber wollen wir
Kindern mit 'Action gegen Gewalt' Lösungen zur Konfliktbewältigung
vorstellen."

Unterstützt wird die Aktion von Fußball-Nationalspieler Philipp
Lahm, der für die Stiftung "Bündnis für Kinder gegen
Gewalt"(www.buendnis-fuer-kinder.de) Pate steht: "Gewaltprävention
ist ein wichtiges Thema. Man muss Kindern Alternativen bieten, wie
sie aggressives Verhalten ausgleichen können. Gemeinsam sportlich
aktiv zu sein, ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung."

Startschuss für den KI.KA-Themenschwerpunkt ist "KI.KA LIVE:
Krumping and Clowning" am Donnerstag, 22. März um 20:00 Uhr. Tanja
Mairhofer und Lukas Koch begrüßen Tommy the Clown und dessen Hip Hop
Clowns, die im Erfurter Studio erklären, wo und wie "Krumping", ein
schneller und expressiver Freestyle-Tanz, entstanden ist. Wut und
Aggressionen herauszutanzen, dafür steht "Krumping". Nicht zuletzt
geht es darum, durch die Bewegung und eigene Kreativität wieder ein
positives Lebensgefühl zu bekommen. Nachdem Begründer Tommy the Clown
selbst mehrere Jahre im Gefängnis gesessen hatte, rief er ein Projekt
ins Leben, mit dem er Kids von der Straße auf das Tanzparkett geholt
hat.
Weitere Informationen stehen unter www.kika-live.de zur Verfügung.

Am Freitag, 23. März ist um 19:25 Uhr in "Lollywood" das TV-Movie
"KRIMI.DE: Abgezogen" zu sehen, in dessen Mittelpunkt das Thema
Gewalt und Erpressung an Schulen steht. Erzählt wird die Geschichte
des 14-jährigen Tom, der neu in Leipzig ist und von der
gleichaltrigen Mandy bedroht und "abgezogen" wird. Weil Tom sich
weder wehrt noch seinen "Quasi-Opa" - "Tatort"-Kommissar Bruno
Ehrlicher alias Peter Sodann - oder seinen Nachbarn und
Klassenkameraden Louis ins Vertrauen zieht, ist er für Mandy das
perfekte Opfer.

Insgesamt drei Sendungen des "KI.KA-Kummerkasten" greifen das
Thema Gewalt auf:
Am 23. März um 20:10 Uhr spricht Moderatorin Stephie Müller-Spirra
live mit Schul-Coach Hendrik Stoya darüber, wie Kinder und
Jugendliche durch unglückliche Zufälle auf die schiefe Bahn geraten
sind und nun klauen, prügeln oder andere Kinder abziehen. Es geht
darum, wie man aus eigener Kraft aus dieser Situation wieder
herauskommt oder wie man anderen dabei helfen kann.
In der zweiten "Kummerkasten"-Sendung am 24. März um 20:15 Uhr dreht
sich alles um die Opfer von Gewalt. Stephie und Hendrik geben live
Tipps, wie man Situationen mit Gewaltpotenzial meiden oder wie man
Freunden helfen kann, die ständig verprügelt oder gemobbt werden. Im
Anschluss an diese Live-Sendung findet ein Chat mit Hendrik Stoya und
zwei Selbstverteidigungsexperten vom Verein "Wildwasser" statt.
Am Folgetag, dem 25. März geht es um 19:50 Uhr um Wut im Bauch.
Reaktionen aus Wut können sehr unterschiedlich sein: Der eine frisst
alles in sich hinein und schweigt, der andere schlägt zu. Im Studio
begrüßt "Kummerkasten"-Moderatorin Stephie Karen Markwardt, die von
ihren persönlichen Eindrücken von den Dreharbeiten mit Opfern und
Tätern berichtet. Karen hat außerdem Fußball-Nationalspieler Philipp
Lahm nach seinen Erfahrungen im Umgang mit Aggressionen auf dem Platz
befragt.

Auch die Serie "Karen in Action" (BR) ist im Rahmen des
Themenschwerpunktes "Action gegen Gewalt" zu sehen.
In der Folge "Karen in Action: Durchboxen" am 23. März um 20:25 Uhr
besucht Karen Markwardt ein Box- und Trainingscamp der besonderen Art
und erfährt, dass Boxen nicht einfach nur etwas mit Draufschlagen und
Technik zu tun hat. Es geht auch um die Erkenntnis, dass man für sein
Leben boxen kann. Lothar Kannenberg, ehemaliger Hessenmeister im
Schwergewicht, nimmt auf einem Gut bei Kassel bis zu 20 junge, schwer
erziehbare Menschen auf, die mit dem Leben nicht mehr zurechtkamen,
straffällig, gewalttätig oder drogenabhängig wurden. Für andere
bereits abgeschrieben, haben sie in dem Camp die Chance, ihre Stärken
zu entdecken und Respekt zu lernen: gegenüber sich selbst und vor
anderen.
In der Folge "Unschlagbar" am 24. März um 19:50 Uhr will Karen
Markwardt lernen, stark zu sein. Ihre Trainerin: Schahrzad Mansouri,
sechsfache Weltmeisterin und neunfache Deutsche Meisterin im
Shotokan-Karate. Außerdem trifft sie Tanja, die jahrelang von ihrem
Chef sexuell belästigt wurde und all ihren Mut zusammen nehmen
musste, um sich zur Wehr zu setzen. Von Mitarbeiterinnen des Vereins
"Wildwasser" erfährt Karen, dass man Selbstvertrauen braucht, wenn
man sich aus solch einer Situation befreien will. Deswegen besucht
Karen einen Selbstbehaup¬tungskurs, mit Hilfe dessen Mädchen und auch
Jungen trainieren können, sich durchzusetzen.
"Krasse Moves statt Schlägereien" heißt es in der dritten Folge des
Doku-Formates am 25. März um 19:25 Uhr. Berlin ist die Heimat der
besten deutschen Breakdancer. Deshalb ist Karen dorthin gefahren, um
sich von Chico und dessen Breakdance-Gruppe zeigen zu lassen, wie ein
"Head Spin" funktioniert und was ein "Spin Turtle" ist. Sie lernt,
dass Breakdance noch viel mehr ist als nur Tanz. Für Chico und seine
"Untouchables" ist es eine Möglichkeit, sich mit anderen zu messen,
ohne dafür Gewalt ausüben zu müssen.

Ausgehend von Projekten der Stiftung "Bündnis für Kinder" startet
der KI.KA zum Abschluss des Themenschwerpunktes einen Aufruf an die
Zuschauer, von ihren Anti-Gewalt-Projekten an Schulen, in Vereinen
und in Städten zu berichten.

"Action gegen Gewalt" heißt es vom 22. bis 25. März im KI.KA.
Verantwortliche Redakteure sind Matthias Huff für "KI.KA LIVE",
Steffi Warnatzsch-Abra für den "KI.KA-Kummerkasten", Sebastian
Debertin und Tina Sicker für "KRIMI.DE: Abgezogen" und Andreas M.
Reinhard vom Bayerischen Rundfunk für "Karen in Action".

KI.KA-Themenschwerpunkt "Action gegen Gewalt":

Am Donnerstag, 22. März
"KI.KA LIVE: Krumping and Clowning" um 20:00 Uhr

Am Freitag, 23. März
"KRIMI.DE: Abgezogen" in "Lollywood" um 19:25 Uhr
"KI.KA-Kummerkasten: Auf die schiefe Bahn geraten" um 20:10 Uhr, live
"Karen in Action: Durchboxen" (BR) um 20:25 Uhr

Am Samstag, 24. März
"Karen in Action: Unschlagbar" (BR) um 19:50 Uhr
"KI.KA-Kummerkasten: Wie kann ich mich gegen Gewalt wehren?" um 20:15
Uhr, live

Am Sonntag, 25. März
"Karen in Action: Krasse Moves statt Schlägereien" (BR) um 19:25 Uhr
"KI.KA-Kummerkasten: Wut im Bauch" um 19:50 Uhr

Originaltext: Der Kinderkanal ARD/ZDF
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6535
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_6535.rss2

Pressekontakt:
Kontakt:

Der Kinderkanal ARD/ZDF
Marketing & Kommunikation
Telefon: 0361/218-1827
Fax: 0361/218-1831
Email: kika-presse@kika.de
www.kika-presse.de


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