Berlin (ots) - Eine klare Tendenz war zum Wochenschluss an der Berliner Börse nicht auszumachen. Im Wesentlichen hielten sich die Anleger zurück, weil heute Nachmittag mehrere Termingeschäfte fällig werden. An solchen Verfalltagen sind die Kursbewegungen unberechenbar und Ungewissheit haben Börsianer in der Regel nicht so gern.
Eindeutig war allerdings das starke Interesse heute an den Aktien der NuPower Resources (WKN: A0M JZ7), denn am späten Vormittag wurden bereits 49 Geschäfte für diesen neuen australischen Rohstoffwertes mit Uranaktivitäten registriert. Die Aktien des Unternehmens werden seit heute an der Berliner Börse gehandelt. Lange zuvor schon wurde NuPower in Anlegerforen diskutiert, jetzt konnte endlich gehandelt werden.
Die Anteile des russischen Rohstoffunternehmens Rostovenergo (WKN: 916 579) konnten ebenfalls Nachfrage auf sich ziehen und legten ein Kurs-Plus von über 8 Prozent vor. Dagegen blieben Gazprom (WKN: 903 276) leicht unter ihrem Vortagspreis.
Russland und China sind zwei Schwerpunkte an der Berliner Börse, die Anlegern ein besonders umfangreiches Angebot an Aktien bietet. Unter den 1220 China-Aktien in Berlin zeigten sich China Enersave (WKN: A0H GF1) mit einem Kursplus von 3,8 Prozent in sehr freundlicher Stimmung. Unter dem Stichwort erneuerbare Energien und den Biomassekraftwerken des Unternehmens waren diese Titel an der Berliner Börse immer mal wieder "im Gespräch".
Der chinesische Immobilienmarkt rückte mit Beijing Capital (WKN: 345 840) in den Blickpunkt. Die Aktie gab um 3,6 Prozent nach.
Rund ums Reisen geht es bei First Choice Holiday (WKN: 872 723), dessen Aktien allerdings schwächer bewertet wurden.
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