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1860-Presseservice: Vorbericht zum Derby gegen den FC Augsburg 1907
Geschrieben am 15.03.2007 - [Nächster Artikel] |
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München (ots) - 69.000 Zuschauer werden das Oval der Allianz Arena beim Derby des TSV 1860 München am Freitag, 16. März 2007, 18 Uhr, gegen den FC Augsburg füllen. "Ich hoffe, dass die Mannschaft die Kulisse positiv aufnimmt, dass sie nicht hemmt, sondern meine Spieler beflügelt", sagt Trainer Walter Schachner. "Das ausverkaufte Stadion muss so viel Motivation sein, dass ein Traumspiel dabei herauskommt."
Personell hat sich im Vergleich zur 1:2-Niederlage am vergangenen Montag in Kaiserslautern kaum etwas geändert. "Die Probleme sind die gleichen: Fünf verletzte und ein gesperrter Spieler." Lediglich Lars Bender könnte nach seiner Schienbeinprellung und Knieproblemen in den Kader zurückkehren. Für ihn müsste der 19-jährige Amateurspieler Christian Träsch weichen. Gegenüber dem Spiel auf dem Betzenberg gibt es keine Änderung in der Startformation. "Es gibt auch keinen Grund", sagt Schachner. "Die Mannschaft hat von der Einstellung, Motivation und der kämpferischen Leistung in Kaiserslautern überzeugt. Nur das Resultat hat nicht gestimmt." Zwei Black-outs hätten zur Niederlage geführt. In der Vorbereitung aufs Spiel gegen Augsburg habe man besonders im technischen Bereich und im Abschluss gearbeitet.
"Wir wollen die 0:3-Scharte aus dem Hinspiel ausmerzen, auch wenn wir nicht die Mannschaft vom Saisonbeginn haben", erklärt der 50-jährige Coach. "Es ist ein ganz tolles Gefühl, so viele Fans im Rücken zu haben. Wir werden die Mannschaft nicht bremsen. Die Spieler sollen alles aus sich herausholen." Befürchtungen, dass sein junges Team vor der Riesenkulisse ins offene Messer laufen könnte, hegt er nicht. Augsburg sei keine unbekannte Größe. "Sie sind ein starker Aufsteiger, der sich super entwickelt hat", so Schachner. "Der Klub hat sich in der Liga etabliert."
Der Österreicher erwartet gegen die Fuggerstädter, dass sein Team ähnlich wie in Kaiserslautern auftrete. "Dann können wir gewinnen. Wir müssen versuchen, sie sofort mit Pressing zu stören. Sie spielen mit vielen langen Bällen auf Axel Lawarée, können ihr Spiel aber auch variieren."
Apropos Lawarée. Auf den mit neun Treffern erfolgreichsten FCA-Torschützen hält Schachner große Stücke. "Er ist ein guter Fußballer, den ich auch schon zweimal holen wollte." Vor seinem Engagement in Augsburg spielte Lawarée lange Jahre in Österreich, zuletzt bei Rapid Wien. Daher kennt Schachner seine Qualitäten bestens. "Er stand auch bei den Löwen auf der Liste", verrät der Steirer, "aber er war lange verletzt gewesen".
Ein ganz besonderes Spiel ist das Derby für Markus Thorandt, der vor der Saison von Augsburg an die Isar wechselte. "Ich freue mich unwahrscheinlich darauf", sagt der gebürtige Königsbrunner. "Ich bin zwar nicht auf einen Rachefeldzug gegen meinen ehemaligen Verein aus, aber es wäre mir eine Genugtuung, wenn wir gewinnen würden." Die Kontakte nach Augsburg seien ziemlich abgerissen. Seine Freundin lebt mittlerweile auch in München. Und mit Ivan Knez habe sein letzter Freund aus dem Team den Klub in der Winterpause verlassen. "Die Mannschaft hat wenig mit der vom vergangenen Jahr zu tun", so der 25-jährige gelernte Mittelfeldspieler, der zuletzt rechts auf der defensiven Außenbahn gespielt hat. "Ich bin sehr froh, dass ich bei Sechzig bin. Meinen Wechsel habe ich nie bereut." Thorandt rechnet mit "einer heißen Stimmung". "Natürlich reden wir innerhalb der Mannschaft über dieses Spiel, schließlich ist es bereits seit über drei Monaten ausverkauft." Sein Tipp: "Wir wollen und werden gewinnen!"
Nach dem Derby sind erst einmal zwei Wochen Pause bis zum Auswärtsspiel bei Rot-Weiss Essen (1. April), die Trainer Schachner herbeisehnt. "Sie kommt mir gelegen, damit sich die Spieler, die zuletzt verletzt waren, in Ruhe wieder eingliedern können." Als Nächstes rechnet der Trainer mit der Rückkehr von Josh Wolff, Mate Ghvinianidze und Marcel Schäfer - "in dieser Reihenfolge". Bei Björn Ziegenbein wird es jetzt doch etwas länger dauern. Der Mittelfeldspieler hatte sich am vergangenen Sonntag beim Regionalligaspiel der zweiten Mannschaft gegen den VfB Stuttgart II (0:0) einen Faserriss im Oberschenkel zugezogen. Bei Roman Tyce und Harald Cerny ist der genaue Zeitpunkt noch ungewiss. "Roman ist medizinisch gesund, aber im Zweikampf fehlen ihm noch ein paar Prozent nach drei Kreuzbandrissen." Gleiches gelte für seinen österreichischen Landsmann Cerny.
Weitere Infos unter: www.tsv1860.de
Originaltext: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=52307 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_52307.rss2
Pressekontakt: Rückfragen bitte an: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA Robert Hettich Leiter Medien/Kommunikation Telefon: 089/642785131 robert.hettich@tsv1860muenchen.de
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