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Goodrich Technologies an Bord von Airbus A380 erfolgreich bei Evakuierung von 853 Passagieren

Geschrieben am 01.04.2006 - [Nächster Artikel]

Charlotte, Nord Carolina (ots/PRNewswire) -

- Grösster, jemals durchgeführter Evakuierungstest

CHARLOTTE, Nord Carolina, March 31 /PRNewswire/ --

- Erstmals Evakuierung von zwei Passagierdecks

Die Notrutschen der Goodrich Corporation (NYSE: GR) spielten eine
Schlüsselrolle beim Evakuierungstest unter Echtbedingungen des Airbus
A380, die am Sonntag, 26. März 2006 in Hamburg, Deutschland,
erfolgreich durchgeführt wurde. Der Test simulierte einen Notfall mit
853 Passagieren, 18 Flugbegleitern und 2 Besatzungsmitgliedern, wobei
absichtlich nur die Hälfte der 16 bei Goodrich erzeugten Notrutschen
an Bord eingesetzt wurde. Insgesamt 873 Personen wurden in 78
Sekunden sicher aus dem Flugzeug evakuiert, und zwar auf den acht in
vollkommener Dunkelheit eingesetzten Notrutschen. Das Testflugzeug
war mit einer maximalen Sitzanzahl bestückt und die Besatzung sass in
von Goodrich produzierten Sitzen für Flugbegleiter. Es handelte sich
um den grössten, jemals durchgeführten Evakuierungstest, erstmals mit
einem Flugzeug mit doppeltem Passagierdeck, wobei beide Decks in den
Test einbezogen wurden. Der Test fand unter der Aufsicht der
Europäischen Agentur für Flugsicherheit und Vertretern der U.S. FAA
statt. Am Dienstag, den 28. März 2006, erklärten beide Behörden nach
genauer Analyse des Evakuierungsvorganges, der Test sei ein
vollkommener Erfolg gewesen.

Christine Probett, Division President für Aircraft Interior
Products von Goodrich, sagte: "Es war wirklich ein Ehrfurcht
gebietendes Ereignis. Und ich bin stolz, dass mein Team eine
Schlüsselrolle bei diesem Meilenstein für den A380 gespielt hat.
Unsere Rutschen trugen zur Geschwindigkeit bei, mit der die
Passagiere das Flugzeug verlassen konnten. Dank neuer
Aufblastechnologien , die wir speziell für das A380
Evakuierungssystem entwickelt haben, entfalten sich unsere Rutschen
durchschnittlich um 40 % schneller, als derzeit eingesetzte Rutschen
-- und dies, indem sie gleichzeitig andere Leistungsanforderungen für
dieses auf dem neuesten Stand der Technik befindliche Flugzeug
erfüllen. So etwa Temperaturen von unter 65 Grad Fahrenheit (-18,33
degreesC) bis zu über 160 Grad Fahrenheit (+73,89 degreesC) und 25
Knoten Winde in jede Richtung, um nur einige zu nennen".

Zusätzlich zur Erzeugung des Evakuierungssystems und der Sitze für
Flugbegleiter and Bord des A380 liefert Goodrich als einer der
weltweit grössten Erzeuger von Landungssystemen, sowohl den
Trägerkörper, als auch das Flügelfahrwerk für das Flugzeug. Obwohl
Goodrich bereits ein bedeutender Lieferant von Airbus war, erhielt
das Unternehmen erstmals den Zuschlag für die Lieferung der
Fahrwerksanlage für ein Flugzeug von Airbus. Die Komponenten für die
Fahrwerksanlage werden von Goodrichs Landing Gear Abteilung erzeugt
und zwar in Produktionsbetrieben in Oakville, Ontario, Kanada,
Cleveland, Ohio, Tullahoma, Tennessee und Krosno, Polen. Der Einbau
des Fahrwerks findet im Goodrich-Werk in Toulouse, Frankreich statt,
bevor es an die Endmontagelinie von Airbus geliefert wird.

Goodrich liefert auch innovative Aussenbeleuchtung auf
High-Density Discharge (HID) und LED-Basis, preisgekrönte Technologie
mit variabler Frequenz für das Energieerzeugungssystem des Flugzeuges
(durch sein Aerolec Joint Venture mit Thales) und Flugsteuerungen,
die von der neuesten Power-by-Wire Technologie profitieren. Darüber
hinaus wird Goodrich die primären und Standby Air Data Systeme
liefern.

Goodrich liefert auch ein automatisches Eiserkennungssystem und
wird seine Erfahrung bei Flugzeugmaterialien und Strukturen bei der
Entwicklung des Frachtsystems des Flugzeuges und bei mehreren
strukturellen Komponenten einbringen.

Das Aerostructures-Team von Goodrich liefert die Flügelverkleidung
oder Rear Secondary Structure, eine aerodynamische Oberfläche, die
dazu dient, den Luftwiderstand zu reduzieren, der mit der Hinterkante
des Pylons des A380 verbunden ist. Es enthält auch eine Reihe von
Flugzeugsystemen, die über verschiedene Türen und abnehmbare Platten
leicht zugänglich sein müssen. Das Unternehmen liefert die hintere
Pylonverkleidung, die ebenfalls den Luftwiderstand des Flugzeugs
herabsetzt und die primären und sekundären Pylonstrukturen vor
extremen Temperaturen schützt. Zusätzlich wird Goodrich die mittleren
und hinteren Abschnitte des Gebläsegehäuses für die Rolls-Royce Trent
900 Triebwerksoption des A380 liefern.

Darüber hinaus werden Goodrichs Einrichtungen des
Komponentenservice- Netzwerkes und für Wartung, Reparatur und
Überprüfung bei Inbetriebnahme des A380 dafür ausgestattet, die
nötigen Aftermarket Services sicherzustellen, um den A380 in Schuss
zu halten.

Die Goodrich Corporation, ein Unternehmen der Fortune 500, ist ein
weltweiter Lieferant von Systemen und Dienstleistungen für die Luft-
und Raumfahrt, sowie für den Verteidigungs- und den
Binnen-Sicherheitsmarkt. Mit einem der strategisch am meisten
diversifizierten Produktportfolios in der Branche, dient Goodrich
einem weltweiten Kundenstamm mit bedeutenden, weltweiten Produktions-
und Dienstleistungsniederlassungen. Für weitere Informationen
besuchen Sie bitte http://www.goodrich.com.

Website: http://www.goodrich.com

Originaltext: Goodrich Corporation; GR - Airframe Systems; GR - Electronic Systems; GR - Engine Systems
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=61739
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_61739.rss2

Pressekontakt:
Medienkontakt: Lisa Bottle, +1-704-423-7060, oder Gail K. Warner,
+1-704-423-7048, oder Investoren, Paul Gifford, +1-704-423-5517, alle
von der Goodrich Corporation
 
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