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Business-Intelligence-Systeme in der Kostenfalle

Geschrieben am 13.03.2007 - [Nächster Artikel]

Hamburg (ots) - Business-Intelligence-Lösungen sind bei der
Mehrheit der Unternehmen in Deutschland zum Standard geworden. Dabei
erhöhte sich während der letzten zwei Jahre der Reifegrad erheblich.
Während 2004 zwei Drittel der Unternehmen nur über ein
fachbereichbezogenes Informationssystem verfügten, haben mittlerweile
mindestens die Hälfte in unternehmensweites Informationssystem
implementiert. In dieser Phase sind die Herausforderungen an das
IT-Management aufgrund steigender Aufwendungen besonders hoch. Denn
die fachliche und technische Komplexität dieser Lösungen bedeuten
enorme Investitionen, ohne dass diesen sofort ein adäquater Nutzen
gegenübersteht. Daraus hinaus ergibt sich ein Kostenproblem: Jeder
fünfte IT-Manager beklagt ein ungünstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis
von Business-Intelligence. Einen Ausweg aus der Kostenfalle bietet
eine formale BI-Strategie, die in einer mittelfristigen Perspektive
den Return-on-BI-Investment (ROI) transparent macht. Das ergibt die
aktuelle Business-Intelligence-Studie biMA® von Steria Mummert
Consulting.

Im Rahmen des verschärften Wettbewerbs haben diejenigen
Marktteilnehmer die Nase vorn, die intelligenter mit dem zur
Verfügung stehenden Wissen umgehen können. Vor diesem Hintergrund
korreliert ein ROI auf eine BI-Strategie-Entwicklung stark mit den
Zielen und den zur Zielerreichung notwendigen Maßnahmen. Die
Fragestellung, was gute Informationen Wert sind und schlechte Daten
kosten, bietet dabei den ersten strategischen Ansatzpunkt.

Warum eine mittelfristige Orientierung der Business Intelligence
Aktivitäten notwendig ist, erkennt man, wenn man sich die üblichen
Entwicklungsschritte von BI-Systemen vor Augen hält. Typischerweise
steigen die Kosten in der Phase der Konsolidierung von einem
fachbereichs- zu einem unternehmensweiten Informationssystem
sprunghaft an. Das ist vor allem auf die Zusammenführung fachlicher,
technischer und organisatorischer Ressourcen aus den einzelnen
Unternehmensbereichen zurückzuführen. In dieser BI-Phase versäumen
viele Unternehmen jedoch, Kosten und Nutzen ihrer unternehmensweiten
Informationssysteme abzuwägen. Auftretende Projektprobleme tragen
zusätzlich zu einem Anstieg der Kosten bei: 60 Prozent der
Unternehmen berichten über Datenqualitätsprobleme. 56 Prozent
bemängeln die Performance der Daten. Zudem kostet es viel Zeit und
Energie, die über Jahre entwickelten Informationshoheiten der
Fachbereiche zu überwinden.

Erst im weiteren Verlauf zur erweiterten
Entscheidungsunterstützung entsteht zusätzlicher fachlicher Nutzen.
Auf Basis des konsolidierten Wissens können neue Informationssysteme
gebildet werden, die breite Nutzergruppen erschließen. Ein echter
Return on Invest wird deshalb nur durch eine mittelfristige angelegte
strategische Ausrichtung des Business-Intelligence-Programms
entstehen.

Hintergrundinformationen
Die Business-Intelligence-Studie biMA® 2006 wurde von Steria Mummert
Consulting auf Basis von verschickten Fragebögen und Interviews
erstellt, die im zweiten Halbjahr 2006 geführt wurden. Die Studie ist
die zweite Auflage der biMA®-Studie, die erstmalig 2004 erschien. Sie
zeigt die bisherige und zukünftige Entwicklung des Themas Business
Intelligence in den Unternehmen im deutschsprachigen Raum.

Originaltext: Steria Mummert Consulting
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=50272
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_50272.rss2

Pressekontakt:
Jörg Forthmann
Faktenkontor GmbH
Telefon: (040) 227 03-7787
Fax: (040) 227 03-7961
Joerg.Forthmann@faktenkontor.de
 
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