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Wiederholung vom Vortag: Letter of Intent in Ingolstadt unterzeichnet: Audi gewinnt Fertigungskapazitäten hinzu

Geschrieben am 13.03.2007 - [Nächster Artikel]

Ingolstadt (ots) -

- Querverweis: Bild ist unter
http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs abrufbar -

- Managementverantwortung für Werk Brüssel nun bei Audi
- Sicherung der Beschäftigung und Wirtschaftlichkeit im Fokus
- Weitere Kapazitätssteigerung zur Bedarfsdeckung in bestehenden
Werken

Audi braucht zusätzliche Fertigungskapazitäten, um in den nächsten
Jahren weiter kräftig wachsen zu können. Dazu übernimmt die AUDI AG
ab sofort die Managementverantwortung für das Werk Brüssel. Dies wird
in einem "Letter of Intent" geregelt, der heute von
Unternehmensleitung und den belgischen Gewerkschaften in Ingolstadt
unterzeichnet wurde. Dabei steht für Audi die Steigerung der
Produktivität in den bestehenden deutschen Standorten unter Sicherung
der Beschäftigung im Vordergrund. Audi hat bereits im April 2005
durch die Vereinbarung "Zukunft Audi" an den deutschen Standorten
Maßstäbe gesetzt, die den Mitarbeitern der AUDI AG eine langfristige
Beschäftigungsgarantie zusichert.

"Audi hat 2006 das elfte Rekordjahr in Folge bei Absatz, Umsatz
und Ergebnis erzielt. Profitables Wachstum ist das Grundelement
unserer Unternehmensstrategie. Und diese Strategie geht auf. Wir
freuen uns daher, dass wir mit dem Werk Brüssel unsere Kapazitäten
weiter ausbauen können. Damit werden wir in der Lage sein, auch in
den nächsten Jahren weiter kräftig zu wachsen. Wir wollen den neuen,
kleinen Audi im Werk Brüssel bauen", so Rupert Stadler, Vorsitzender
des Vorstands der AUDI AG.

"Das Werk in Brüssel hat jetzt die Chance, ein Teil der
Erfolgsgeschichte von Audi zu werden. Dies ist dank der vereinbarten
Reduzierung der Personalkosten um 20 Prozent möglich geworden. Wir
greifen dabei auf die hervorragende Qualifikation der Belegschaft
zurück. Daher ist es besonders erfreulich, dass nun mit den 2.200
Mitarbeitern deutlich mehr Arbeitsplätze erhalten werden, als
ursprünglich vorgesehen", erklärte Dr. Werner Widuckel, Vorstand
Sozial- und Personalwesen der AUDI AG. Widuckel weiter: "Die
Vereinbarung zählt jetzt ohne jeden Abstrich und wird Punkt für Punkt
umgesetzt."

Im "Letter of Intent" sind die Rahmenbedingungen für einen neuen
Tarifvertrag konkret festgeschrieben. Er besagt, dass unter
wettbewerbsfähigen Tarif- und Kostenstrukturen von Ende 2009/Anfang
2010 an ein neuer, kleiner Audi in Brüssel produziert werden soll.
Übergangsweise - von 2007 bis 2009 - sollen neben Volkswagen-Modellen
auch Audi A3 in Brüssel gebaut werden. Dies wurde bereits zwischen
Herbst 2004 und Ende 2005 erfolgreich praktiziert. Die Absicherung
erfolgt über eine "Drehscheibenfunktion" mit den Produkten der Marken
Audi und VW. Damit kann nachhaltig die Beschäftigung im Werk Brüssel
gesichert werden.

Peter Mosch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der AUDI AG: "Wir
blicken positiv in die Zukunft. Der Gesamtbetriebsrat und die
Beschäftigten bei Audi sind zuversichtlich die kommenden
Herausforderungen zu meistern. Wir kennen und wir schätzen unsere
neuen Kolleginnen und Kollegen aus Brüssel. Gemeinsam wollen wir nun
Audi weiter erfolgreich nach vorne bringen und unsere angepeilten
Ziele erreichen: Wachstum und Beschäftigung."

"Audi legt nicht nur Wert auf Wettbewerbsfähigkeit - unter anderem
auf Basis flexibler Arbeitszeiten durch Arbeitszeitkonten oder
Reduzierung der Arbeitskosten pro Stunde - sondern auch auf die
Einführung von attraktiven Instrumenten wie die
Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung unter den Kriterien Produktivität,
Qualität, Kosten pro Fahrzeug und Gesundheitsstand", so
Personalvorstand Dr. Werner Widuckel. Audi werde darüber hinaus die
Arbeitgeberattraktivität in punkto Gesundheitsmanagement und
ergonomische Arbeitsbedingungen weiter erhöhen. "Dazu zählen auch die
Einführung der Gruppenarbeit im Rahmen des Audi-Produktionssystems
sowie Qualifizierungsprogramme und ein kontinuierlicher
Verbesserungsprozess", ergänzte Audi Produktionsvorstand Frank
Dreves. "Wenn im Werk Brüssel die vorgeschlagenen Restrukturierungen
umgesetzt werden, hat die Fertigung das Potenzial, einen Spitzenplatz
in der Automobilindustrie einzunehmen. Nach der Restrukturierung soll
der Standort Brüssel das Kriterium "Best in Class" im Volkswagen
Konzern erfüllen", so Dreves.

Die entsprechende Vereinbarung hatten Ende Februar Vertreter des
Vorstands von Audi, der Werkleitung und des Aufsichtsrats von
Volkswagen Brüssel sowie der Gewerkschaften paraphiert. Mehr als 76
Prozent der Belegschaft stimmten darauf hin in einem Referendum zu.
Werkleiter Norbert Steingräber: "Das ist ein klares Votum. Der
Standort Brüssel hat den festen Willen, aus der Restrukturierung
gestärkt in eine sichere Zukunft zu gehen."

Audi hat 2006 rund 905.000 Automobile an Kunden ausgeliefert. Bis
zum Jahr 2015 soll diese Zahl auf 1,5 Mio. steigen. Dies wird unter
anderem durch ein Investitionsprogramm von 11,8 Mrd. Euro in den
nächsten fünf Jahren untermauert. Die Modellpalette soll von heute 22
auf 40 Modelle steigen.

Hinweis: Ein Foto von der Audi A3 Fertigung in Ingolstadt steht
über obs/dpa zur Verfügung. Weitere Fotos - unter anderem von der
Unterzeichnung des "Letter of Intent" - sind abrufbar unter
www.audi-mediaservices.com/de, Benutzername audims011, Kennwort
fh7scpi (bis 18. März).

Pressekontakt:

Originaltext: Audi AG
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6730
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_6730.rss2
ISIN: DE0006757008

Pressekontakt:
AUDI AG

Kommunikation Unternehmen
Jürgen De Graeve, Tel.: +49 (0)841 89 34084
juergen.degraeve@audi.de

Kommunikation Standorte Audi
Joachim Cordshagen, Tel.: +49 (0)841 89 36340
joachim.cordshagen@audi.de
 
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