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Kurzes Gastspiel für lange Lkw? Die Einführung von 60-Tonnern auf deutschen Straßen steht auf der Kippe

Geschrieben am 12-03-2007

München (ots) - Der Gegenwind für den 60-Tonner-Lkw auf deutschen
Straßen nimmt zu: Das Verkehrsministerium zeigt sich skeptisch
gegenüber einer deutschlandweiten Zulassung der 25-Meter-Züge - und
Minister Tiefensee befürchtet Mehrkosten in Milliardenhöhe. Die
VERKEHRSRUNDSCHAU beleuchtet die Perspektiven des Gigaliner-Projekts.
Die VERKEHRSRUNDSCHAU erscheint im Verlag Heinrich Vogel.

Die Chancen auf deine bundesweite Zulassung der umstrittenen
60-Tonnen-Lkw schwinden: Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee
verwies bereits mehrfach auf Studien, wonach Milliardenkosten für
zusätzliche Investitionen in Straßen sowie neue Verkehrsgefahren und
eine Verlagerung von Transporten von Transporten von der Schiene auf
die Straße zu befürchten seien. Nach einer Diskussion mit
Branchenvertretern bekannte er offen: "Wir haben heiß und hart über
den Gigaliner diskutiert".

Seine Skepsis gegenüber dem Gigaliner-Projekt sieht
Verkehrsminister Tiefensee insbesondere durch zwei Studien
untermauert. Die eine - aus der Feder von Kessel + Partner - kam zu
dem Schluss, dass der Gigaliner "eindeutig" die Wettbewerb des
Straßengüterverkehrs gegenüber anderen Verkehrsträgern verbessern
würde. Insbesondere beim Kombinierten Verkehr würde der Minister bei
bundesweiter Einführung des Gigaliners Ladungsrückgänge um 30 Prozent
bis 2015 erwarten. Die andere Untersuchung stammt aus der
Bundesanstalt für Straßenwesen und stellt fest, dass durch die
25-Meter-Lkw Schäden am Straßennetz, vor allem an Brücken zu erwarten
seien. Tiefensee rechnet mit Mehrkosten von vier bis acht Milliarden
Euro. Auffahrunfälle mit 60-Tonnern könnten außerdem verheerende
Folgen haben.

Die Haltung des Verkehrsministers wird von einer Reihe von
Organisationen geteilt, darunter auch vom ADAC und der Bahn.
Uneingeschränkt befürwortet wurden die Mega-Trucks nur vom VDA.
Tiefensee verlangt, es dürfe "keine voreilige Festlegung geben". Nun
würden Bundestag und Landesparlamente mit dem Thema befasst. Er werde
weitere Gespräche mit den Landesverkehrsministern führen. Noch im
laufenden Halbjahr solle über den Einsatz der neuen Lkw entschieden
werden.

Der Verlag Heinrich Vogel ist einer der führenden
Informationsanbieter für den Personen- und Güterverkehr,
Verkehrsausbildung und -erziehung. Unter anderem werden
Fachzeitschriften wie Trucker und LOGISTIKInside publiziert.

Originaltext: Verkehrsrundschau
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=44055
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_44055.rss2

Pressekontakt:
Bei Rückfragen:
Verlag Heinrich Vogel
Jutta Rethmann
Vertriebsleitung
Tel.: 089 / 43 72 - 22 46
Fax: 089 / 43 72 - 23 06
eMail: jutta.rethmann@springer.com


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