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Eurospace-Berater: Windows Vista braucht noch einige Updates

Geschrieben am 12.03.2007 - [Nächster Artikel]

Frankfurt (ots) - Microsoft und die Fehlerteufel: Windows Vista
noch längst nicht perfekt

Frankfurt am Main, 12. März 2007 - Die Sehnsucht der Anwender von
Microsoft-Software, endlich einmal ein halbwegs fehlerfreies und
komplett funktionstüchtiges Paket zu erhalten, kann auch das neue
Betriebssystem Windows Vista nicht erfüllen. Auch nach dem Einspielen
des jüngsten Patches lassen sich bei Vista noch mehr als 100 interne
Fehler feststellen, unter anderem bei der Benutzerkontensteuerung,
beim Windows Defender, bei der Fehlerberichterstattung, beim
Web-Download der 64-Bit-Version oder bei der Installation von
Computerspielen.

Diese Einschätzung basiert auf einer Blitzumfrage* der
High-Tech-Beratungsgesellschaft Eurospace zum Thema
Software-Qualität. Danach sind mehr als die Hälfte (54 Prozent) der
befragten Fach- und Führungskräfte aus der IT-Branche überzeugt, dass
Windows Vista fehlerhaften Code an über 100 Stellen im Betriebssystem
aufweist. 17 Prozent gehen sogar von mehr als 1.000 Fehlern aus.
Besserung ist aber in Sicht, meint die Mehrzahl der von Eurospace
kontaktierten Experten: Drei Viertel vertreten die Auffassung, dass
sich die Anzahl der Fehler im Microsoft-Betriebssystem mit jedem
neuen Windows-Patch trotz zunehmendem Code-Umfang verringert.

Gespräch mit Eurospace auf der CeBIT 07 vereinbaren über
Tel. 06 11 / 97 31 50 oder E-Mail team@dripke.de

Der Fehlerteufel ist allerdings nicht alleine auf Windows Vista
beschränkt, sondern umfasst praktisch jedes Computerprogramm, stellt
Eurospace im Report fest. Ein typischer Desktop mit
Anwendungssoftware enthält auch außerhalb des Betriebssystems mehr
als 100 fehlerhafte Stellen, meinen 35 Prozent der befragten
Experten. 25 Prozent gehen sogar von über 1.000 Fehlern in
Applikationen, Gerätetreibern, Tools und sonstigen Programmen bei
einer Standardkonfiguration aus.

So warnen die Experten in erster Linie vor Software, die neu auf
den Markt kommt: Damit eine Anwendung einigermaßen fehlerfrei läuft,
muss neben einer ausreichenden Testphase auch die praktische
Erprobung hinsichtlich der Stabilität einen entsprechenden Zeitraum
abdecken. 35 Prozent der Befragten halten hier zwei Jahre Laufzeit
für ausreichend, 54 Prozent setzen sogar fünf Jahre dafür an.

Durch die immer wieder zu konstatierenden Software-Fehler erleidet
die deutsche Wirtschaft insgesamt einen hohen finanziellen Schaden,
den 42 Prozent der IT-Experten auf 100 Mio. EUR beziffern. Jeweils 25
Prozent gehen sogar von 1 Mrd. beziehungsweise mehr als 1 Mrd. EUR
aus. Dieser Umstand ist sicherlich mit dafür verantwortlich, dass der
Themenkomplex Qualitätssicherung und Testen von Software in den
nächsten Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen wird. Das
prognostizieren jedenfalls 83 Prozent der Spezialisten. Der Markt für
Testsoftware und -services wird dementsprechend in den nächsten fünf
Jahren um jährlich mehr als 50 Prozent wachsen, sind 79 Prozent
überzeugt. Beim Testen selbst kommt es vorwiegend auf die richtige
Methodik an, meinen 92 Prozent. Allerdings sind die Experten aber
realistisch genug, um ausnahmslos zu bekennen: Eine absolut
fehlerfreie Software wird es wohl nie geben.

"Testen, testen, testen und immer wieder in praxisnahen
Anordnungen verschiedene situationsbedingte Szenarien durchsimulieren
sind für eine qualitativ hochwertige Software-Entwicklung unabdingbar
- egal zu welchem Zweck und in welcher Branche auch immer Software
entwickelt und eingesetzt wird", weist Eurospace-Geschäftsführer
Vincent Ohana den Weg hin zu einer besseren Software-Qualität. "Nicht
umsonst ist Eurospace schon seit Jahren erfolgreich mit den Themen
Qualität, Testen, Messtechnik und Simulation befasst."

* Es wurden 100 Fach- und Führungskräfte aus der IT-Branche
befragt.

Eurospace gehört zu den führenden deutschen
High-Tech-Beratungsgesellschaften. Nach der Gründung 1993 zunächst
auf Raumfahrt und Satellitentechnik spezialisiert, befasst sich das
Unternehmen heute in einer Vielzahl von Märkten mit
Zukunftsprojekten, die nächste Generationen in der jeweiligen Branche
bestimmen. Zu den Gebieten zählen Automobil und Transport, Luft- und
Raumfahrt, Medizintechnik und Telekommunikation sowie die
Fertigungs-, Halbleiter- und Konsumgüterindustrie. Das
Eurospace-Konzept des Project-Life-Cycle umfasst alle Projektphasen
von der Strategie über die fachliche Expertise bis hin zur
Implementierung. Eurospace gehört seit 1996 zur Altran Group, die
weltweit mit über 100 Tochtergesellschaften vertreten ist, und
beschäftigt zur Zeit bei Wachstumsraten von jährlich über 20 Prozent
mehr als 300 Consultants in Deutschland. Neben einem Forschungs- und
Entwicklungszentrum in Chemnitz unterhält Eurospace Geschäftsstellen
in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart.

Originaltext: Eurospace
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=61146
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_61146.rss2

Pressekontakt:
Weitere Informationen: Eurospace GmbH, Schillerstraße 20, 60313
Frankfurt am Main, Tel.: 069/6605530, Fax: 069/66055416, E-Mail:
lichtenberg@eurospace.de, Web: www.eurospace.de

PR-Agentur: Team Andreas Dripke GmbH, Tel.: 0611/973150, E-Mail:
team@dripke.de
 
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