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Der Tagesspiegel: DFB-Integrationsbeauftragte fordert mehr Zuwanderer in deutschen Klubs
Geschrieben am 11.03.2007 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - Die Integrationsbeauftragte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Gül Keskinler, fordert mehr Zuwanderer in deutschen Vereinen. "So können beide Seiten lernen, dass kulturelle Vielfalt Vorteile für alle bringt", sagte sie im Gespräch mit dem Tagesspiegel (Montag-Ausgabe). Zuwanderer sollten verstärkt zu Trainern und Schiedsrichtern ausgebildet werden oder in Vorständen mitarbeiten. Die 43-Jährige Gül Keskinler ist seit Sonntag 100 Tage im Amt. Den Sportverein sieht sie als ideales Mittel, um selbst gewaltbereite Jugendliche mit Migrationshintergrund zu integrieren: "Im Sportverein haben sie die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und Vorbild für andere zu sein. Wenn sie sich aufgehoben fühlen, ändert sich auch ihr Verhalten gegenüber anderen." Oftmals würden Probleme zwischen deutschen Vereinen und Vereinen von Einwanderern auf ethnische Konflikte zurückgeführt. "Heute geraten deutsche Traditionsklubs und diese Vereine aneinander, weil sie um Ressourcen konkurrieren. Es gibt in kaum einer Stadt genügend Fußballplätze und Trainingszeiten. Plötzlich meint man, ein ethnisches Problem zu haben. Dabei geht es doch nur darum, dass es nicht genügend Sportplätze gibt."
Inhaltliche Rückfragen richten sie bitte an: Der Tagesspiegel, Sportredaktion, Telefon: 030/26009 355
Originaltext: Der Tagesspiegel Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=2790 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_2790.rss2
Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de
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