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Allianz Deutschland AG startet erfolgreich

Geschrieben am 07-03-2007

München (ots) -

- Beitragseinnahmen stiegen 2006 um 3,1 Prozent auf 25,6
Milliarden Euro
- Neuordnung kommt planmäßig voran
- Trend zu Assistance-Produkten

Die Allianz Deutschland AG (ADAG) hat ihr erstes Jahr als
operative Holdinggesellschaft erfolgreich abgeschlossen. Die
Beitragseinnahmen im Schaden-/Unfall-, Lebens- und
Krankenversicherungsgeschäft erhöhten sich um 3,1 Prozent auf 25,6
Milliarden Euro; das operative Ergebnis betrug 2,0 Milliarden Euro.
Während die Beitragseinnahmen der Allianz Sach leicht rückläufig
waren, verzeichneten Allianz Leben und die private
Krankenversicherung gestiegene Umsätze. Der Jahresüberschuss
erreichte nach vorläufiger konsolidierter IFRS-Rechnung 1,7
Milliarden Euro. Das Eigenkapital lag bei 16 Milliarden Euro. Die
Neuordnung des deutschen Versicherungsgeschäfts wurde 2006 konsequent
fortgeführt. Ziel ist es, in Deutschland die unangefochtene Nummer
eins zu bleiben und den Anspruch zu erfüllen, für die Kunden der
vertrauenswürdigste Versicherer ihrer Wahl zu sein. "Um unsere
Zukunftsfähigkeit am deutschen Markt zu sichern, müssen wir noch
kundenorientierter und kostengünstiger arbeiten", betonte Gerhard
Rupprecht, Vorstandsvorsitzender der ADAG. Ein wesentliches
Kennzeichen neuer Allianz Produkte für den deutschen Markt werden
Assistance-Leistungen sein. Rupprecht: "Wir wollen uns
weiterentwickeln vom Gelderstatter zum Problemlöser für unsere
Kunden."

Zum abgelaufenen Geschäftsjahr sagte Rupprecht: "Ich meine, es ist
ein Zeichen der Stärke, dass die ADAG, ihre Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter und ihre Vertreterinnen und Vertreter trotz der hohen
Belastungen ein so gutes Ergebnis erwirtschaftet haben."

Mit Beitragseinnahmen von 25,6 Milliarden Euro erzielt die ADAG
rund ein Viertel des Konzernumsatzes. Das operative Ergebnis lag bei
rund 2,0 Milliarden Euro. Dazu trugen die Segmente Schaden/Unfall,
Leben und Kranken 1,3 Milliarden, 0,5 Milliarden und 0,2 Milliarden
Euro bei.

Zahlen für Sach und Kranken nach HGB, für Leben nach IFRS.

Schaden und Unfall: Schadenquote erneut gesunken

Die Beitragseinnahmen von Allianz Sach haben sich im Vergleich zum
Vorjahr leicht abgeschwächt und erreichten 9,5 Milliarden Euro.
Bereinigt um den Effekt aus der Übertragung des Konzerngeschäfts in
der Industrieversicherung auf die Allianz Global Corporate &
Specialty entspricht das einem Rückgang um 0,5 Prozent. In der
Autoversicherung stieg der Bestand an versicherten Fahrzeugen leicht
an. Dagegen sank der Umsatz aufgrund einer konsequent
ertragsorientierten Antragspolitik um 4,2 Prozent. Die Einnahmen aus
der Unfall- und Haftpflichtversicherung konnten im abgelaufenen Jahr
gesteigert werden. Dank der Verkaufserfolge der hauptberuflichen
Vertreter ist auch das gewerbliche Breitengeschäft erfreulich
gewachsen. Im Firmen-Sachgeschäft stiegen die Beitragseinnahmen um
2,3 Prozent. Trotz regionaler Elementarereignisse waren die
Schadenaufwendungen insgesamt rückläufig. Die so genannte Combined
Ratio ist nach wie vor auf sehr günstigem Niveau.

Leben: Marktanteile gewonnen

Stärkster Wachstumstreiber der Allianz Deutschland AG ist Allianz
Leben. Hier konnten Marktanteile hinzugewonnen werden. Die
Neubeiträge wuchsen um rund ein Viertel auf 4,5 Milliarden Euro. Im
Privatkundengeschäft sorgte vor allem der Absatz von
Rentenversicherungen mit Schwerpunkt Riester-Produkte für ein
deutliches Plus von 39,3 Prozent. Auch die betriebliche Altervorsorge
im Firmengeschäft entwickelte sich mit einer Steigerung um 9 Prozent
positiv. Durch den starken Zufluss aus dem Neugeschäft erhöhten sich
die Beitragseinnahmen um 6,4 Prozent auf 13,0 Milliarden Euro. Der
Finanzanlagebestand wuchs kräftig auf 128,6 Milliarden Euro, die
Aktienquote nach Marktwerten wurde von 17,7 auf 21,0 Prozent
ausgebaut. Dank der hohen Finanzausstattung kann Allianz Leben einen
deutlich über dem Markt liegenden Anteil in Aktien anlegen und die
langfristigen Renditechancen für ihre Kunden nutzen.

Kranken: Versicherungsgeschäftliches Ergebnis deutlich verbessert

In der privaten Krankenversicherung stiegen die Beitragseinnahmen
um 1,6 Prozent auf rund 3,1 Milliarden Euro. Im Neugeschäft
erschwerte die Diskussion um die Gesundheitsreform erneut den Verkauf
von Vollversicherungen. Die Nachfrage nach Zusatzversicherungen zog
dagegen an. Insgesamt sank das Neugeschäft um 6,0 Prozent. Die Zahl
der versicherten Personen legte leicht um 0,5 Prozent auf über 2,4
Millionen zu. Während der Bestand an vollversicherten Personen um 1,6
Prozent sank, stieg die Anzahl der Zusatzversicherten um 1,4 Prozent.
Die günstige Schadensituation führte zu einer erneut verbesserten
versicherungsgeschäftlichen Ergebnisquote: Sie lag nach 9,7 Prozent
im Vorjahr bei hervorragenden 12,1 Prozent.

ABV: Planmäßig gestartet

Die Allianz Beratungs- und Vertriebsgesellschaft (ABV) erzielte
aus der Vermittlung von Versicherungs-, Vorsorge-, Vermögens- und
Bankprodukten Provisionserlöse von 2,1 Milliarden Euro. Die Einnahmen
reichten wie geplant aus, um die Kosten der ABV, insbesondere die
Vergütungen an ihre rund 11.000 hauptberuflichen Vertreter, die
Nebenberufsvertreter und angestellten Verkäufer zu decken. Über die
ABV konnten im vergangenen Jahr über 330.000 Kunden für die Dresdner
Bank gewonnen werden.

Personal

Die ADAG und ihre Tochtergesellschaften beschäftigten zum
Jahresende 2006 insgesamt 32.307 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Das sind 3.353 Beschäftige weniger als Ende 2005. Bereinigt um
konzerninterne Übergänge verringerte sich die Mitarbeiterzahl um
2.506. Seit Beginn der Umstrukturierung sind im Rahmen freiwilliger
Vereinbarungen bis Ende Januar diesen Jahres 1.555 Vollzeitstellen
eingespart worden.

Start für neues Betriebsmodell

Im Zuge der Neuordnung des deutschen Versicherungsgeschäfts führt
die ADAG ein neues Betriebsmodell ein, das mehr Effizienz und
Kundenorientierung ermöglicht. "In den Verhandlungen mit unseren
Betriebsräten über den Interessenausgleich haben wir die Einzelheiten
des Arbeitskonzepts ausführlich besprochen und festgelegt. Wir können
jetzt mit der Umsetzung beginnen", sagte Rupprecht. Schwerpunkt ist
zunächst das Dienstleistungsgebiet Nordost: Bis Mitte des Jahres
werden in Berlin das neue Posteingangszentrum (PEZ) und in Leipzig
der Pilotbetrieb für die telefonische Kundenbetreuung starten. Im PEZ
wird künftig die Versicherungspost elektronisch erfasst und von dort
direkt auf die Bildschirme der zuständigen Kundenbetreuer verteilt.
In der Kundenbetreuung in Leipzig sollen 80 Prozent der Anliegen
abschließend erledigt werden. Für die Kunden werden die Abläufe
dadurch deutlich schneller.

Einmillionster Kunde für die Dresdner Bank erwartet

In der Produktentwicklung setzt die ADAG gezielt auf
Assistance-Leistungen. Bereits seit einigen Jahren ist das
Unternehmen mit entsprechenden Produkten erfolgreich, beispielsweise
mit dem Haus- und Wohnungsschutzbrief. Rupprecht: "Mit der reinen
Kostenerstattung im Schaden- oder Leistungsfall ist dem Kunden nur
zum Teil gedient. Seine erste Sorge gilt der Beseitigung des
Schadens, der bei einem Unfall, einem Brand oder Rohrbruch entsteht,
und der Hilfe, die er bei Verletzungen, bei Krankheit oder im
Rechtsstreit benötigt. Hier setzen wir an." Für die Zielgruppe 55+
wird die ADAG im laufenden Jahr zudem zwei spartenübergreifende
Produkte auf den Markt bringen. Seit Februar werden im Rahmen der
integrierten Finanzdienstleistung zunächst 100 Allianz Agenturen zu
Bankagenturen ausgebaut: Vertreter und Bankberater können direkt vor
Ort das beste Vorsorge- und Vermögenskonzept für ihre Kunden
ausarbeiten. 2007 soll der einmillionste von einer Allianz Vertretung
an die Dresdner Bank vermittelte Kunde begrüßt werden.

Ausblick

Im Geschäftsjahr 2007 will die Allianz Deutschland AG trotz der
sehr anspruchsvollen Veränderungsprozesse weiter zulegen. Rupprecht:
"In der Sachversicherung wollen wir wieder wachsen, auch wenn der
Verband einen Umsatzrückgang für die Branche prognostiziert hat.
Impulse erwarten wir aus dem Verkauf unserer neuen Produkte. Auch bei
Allianz Leben soll der Zuwachs über der Marktprognose liegen. In der
Krankenversicherung wollen wir mindestens die Steigerungsrate des
Vorjahres erreichen."

München, 07.03.2007

Bei Bedarf stellen wir Ihnen gerne abdruckfähige Fotos von der
Pressekonferenz zur Verfügung.

Weitere Presseinformationen der Allianz Deutschland AG finden Sie
im Internet unter www.allianz.com/aktuell

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend
angegebenen Vorbehalten.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Soweit wir in diesen Unterlagen Prognosen oder Erwartungen äußern
oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Aussagen mit
bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein.
Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher
wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen.
Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen ergeben sich
Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage
und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz
Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der
anschließenden Integration von Unternehmen und aus
Restrukturierungsmaßnahmen. Abweichungen können außerdem auch aus dem
Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen, Stornoraten,
Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen und,
insbesondere im Bereich der Kapitalanlage, aus dem Ausfall von
Schuldnern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte und
der Wechselkurse sowie nationale und internationale
Gesetzesänderungen können entsprechenden Einfluss haben.
Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und
das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die Gesellschaft übernimmt keine
Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu aktualisieren.

Originaltext: Allianz Deutschland AG (ADAG)
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=65275
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_65275.rss2

Pressekontakt:
Kathrin Ehrig Tel. 089.6785-2167
Ulrike Strauß Tel. 089.6785-2199

Lebensversicherung
Martina Mugrauer Tel. 0711.663-4227

Sachversicherung
Martin Bendrich Tel. 089.3800-7466

Private Krankenversicherung
Barbara Neukamm Tel. 089.6785-2150


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