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Überlebende des Transrapid-Unglücks sprechen erstmals im Fernsehen über ihr Schicksal
Geschrieben am 06.03.2007 - [Nächster Artikel] |
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Hamburg (ots) - In der Sendung "Menschen und Schlagzeilen" des NDR Fernsehens sprechen am Mittwoch (7. März, 21.00 Uhr) erstmals zwei Überlebende des Transrapid-Unglücks über die Katastrophe vom 22. September 2006. Damals war auf der Versuchsstrecke im Emsland eine Magnetschwebebahn mit 162 Kilometern pro Stunde auf einen Werkstattwagen geprallt. 23 Menschen kamen dabei ums Leben. Stefanie Hunfeld und Marita Frerichs wurden schwer verletzt aus den Trümmern geborgen. Gemeinsam mit ihnen überlebten acht weitere Menschen das Unglück.
Knapp sechs Monate danach spricht Moderatorin Susanne Stichler exklusiv mit den beiden Frauen über die Minuten vor dem Unfall, das Warten auf die Rettung und die schwierige Rückkehr in die Normalität. "Es gibt ein Leben vor dem 22. September 2006 und eines danach", sagt die 31-jährige Marita Frerichs. "Ich habe lange gebraucht, um zu realisieren, was dort eigentlich passiert ist." Stefanie Hunfeld (28) war unmittelbar nach dem Aufprall klar, dass es sich um eine große Katastrophe handelt: "Es schrie noch jemand laut: Bremsen! Dann wurde ich wach, eingeklemmt in einem Haufen von Blech. Es war erst einmal nur still."
Auf ihrem Weg zurück in die Normalität wurden die beiden Frauen von vielen Menschen unterstützt, bei denen sie sich nun erstmals öffentlich bedanken wollen. Die Transrapid-Katastrophe ist für Hunfeld und Frerichs ein Unglück, das kein Mensch verantworten kann. Sie geben niemandem die Schuld und wollen, dass der Transrapid wieder fährt. Nach dem Unfall im September war eine Diskussion um die Sicherheit auf der Teststrecke im Emsland und um die Transrapid-Technologie entbrannt. Am kommenden Montag tritt in Hannover zum vorerst letzten Mal der Transrapid-Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtags zusammen.
Originaltext: NDR Norddeutscher Rundfunk Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6561 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_6561.rss2
Pressekontakt: Rückfragen bitte an: NDR Norddeutscher Rundfunk Presse und Information Telefon: 040 / 4156-2300 Fax: 040 / 4156 2199 presse@ndr.de
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