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1860-Presseservice: Vorbericht: 1860 München - Eintracht Braunschweig

Geschrieben am 02.03.2007 - [Nächster Artikel]

München (ots) - Zwei Tage vor dem Spiel des TSV 1860 gegen
Eintracht Braunschweig am Sonntag, 4. März 2007, 14 Uhr in der
Allianz Arena, weiß Löwen-Coach Walter Schachner noch nicht, welche
Elf auflaufen wird. "Das kann ich heute noch nicht sagen." Zwar seien
einige nach überstandener Grippe ins Mannschaftstraining
zurückgekehrt. "Aber ich kann nicht erwarten, dass diese Spieler
topfit sind", erklärte Schachner.

Zu Wochenbeginn hatte der 50-jährige Coach lediglich zwölf bis 13
halbwegs gesunde Feldspieler im Training. "Klar, die
Personalsituation ist sicher nicht sehr erfreulich, aber es sind
zuletzt einige zurückgekehrt." Dafür musste Patrick Milchraum am
Freitagmorgen die Übungseinheit abbrechen. Bei einem Sprint verspürte
er plötzlich Schmerzen im hinteren Oberschenkel. Sollte es bei ihm
nicht gehen, wäre Fabian Johnson die erste Alternative auf der linken
Außenbahn im Mittelfeld.

Definitiv wird es in der Abwehr eine Änderung geben, nachdem
Markus Thorandt wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Jena-Spiel
gesperrt ist. Für ihn wird Christoph Burkhard auf der rechten
defensiven Außenbahn spielen. "Er hat nach seiner Verletzung jetzt
eine komplette Woche mit der Mannschaft trainiert", so Schachner über
den 22-Jährigen, dabei einen guten Eindruck hinterlassen. Auch bei
Marcel Schäfer sieht es gut aus, nachdem er sich am Dienstag bei
Sprungübungen eine Meniskusverletzung zugezogen hatte.

Mit Josh Wolff, Danny Schwarz, Sven Bender und Berkant Göktan
trainieren vier weitere Spieler nach überstandener Grippe wieder mit
der Mannschaft. "Wolff hat im Training einen guten Eindruck gemacht,
viele Tore geschossen", favorisiert Trainer Schachner erneut das
Angriffsduo Wolff/Nemanja Vucicevic. Der Serbe, der zu Wochenbeginn
an einer Sehnenreizung im linken Knie laborierte, ist wieder voll
belastbar. Nicky Adler wird erneut auf der rechten Mittelfeldseite
als hängende Spitze zum Einsatz kommen. Für die zentrale defensive
Mittelfeld-Position favorisiert Schachner Routinier Danny Schwarz
gegenüber dem 17-Jährigen Sven Bender, der in Jena seinen ersten
Einsatz von Beginn an hatte. "Aber die Frage ist, wie lange sie
spielen können, nachdem sie fünf Tage im Bett gelegen haben."
Gleiches gilt für Göktan. "Vielleicht kann er fünfzehn Minuten
spielen", so Schachner, der dem 26-Jährigen Gefährlichkeit vor dem
Tor attestiert. Eine weitere Alternative für den Angriff wäre José
Holebas aus der zweiten Mannschaft, der in Jena erstmals auf der Bank
saß. "Aber die Amateure haben am Samstag selbst ein wichtiges Spiel",
will sich Schachner mit seinem Kollegen Marco Kurz abstimmen.

Egal, wie sich die Personalsituation darstellt - ein Sieg gegen
Braunschweig ist Pflicht. "Den erwartet jeder", weiß Danny Schwarz,
"es wäre auch wichtig, damit die Mannschaft wieder einen Auftrieb
bekommt." Trotz der Tabellensituation von Braunschweig sei man vorm
Gegner gewarnt. "Vor dem Hinspiel gegen uns hatten sie auch noch kein
Spiel gewonnen. Die Eintracht wird mit Sicherheit nicht ins offene
Messer laufen und mitspielen. Wir - und auch die Fans - müssen Geduld
zeigen", so die Einschätzung des 31-Jährigen. "Mit Sicherheit wird in
diesem Spiel kein Schönheitspreis vergeben. Ich bin auch zufrieden,
wenn der Siegtreffer erst in der 81. Minute fällt."

"Wir wollen gegen Braunschweig gewinnen und zeigen, dass wir nicht
so schlecht sind, wie in den Medien dargestellt", sagt Trainer
Schachner. Spiele gegen den Tabellenletzten seien immer Kopfsache.
"Im Hinspiel in Braunschweig haben wir auch im mentalen Bereich
geschwächelt", so der Österreicher. Deshalb fordert er "volle
Konzentration von der ersten bis zur letzten Minute. Wir müssen
kompakt sein und Pressing spielen." Was passiere, wenn nur zwei, drei
attackieren, konnte man in Jena beobachten.

Auch wenn der Gegner nur noch theoretische Chancen auf den
Klassenerhalt hat, rechnet Schachner mit einer hoch motivierten
Braunschweiger Mannschaft. "Die Spieler wollen sich in die Auslage
stellen. Ich denke, dass nicht nur der Schweinsteiger nächste Saison
gerne bei 1860 spielen würde." Die erwarteten 30.000 Zuschauer seien
eine zusätzliche Motivation.

Die Mannschaft, die seit Montag den ganzen Tag auf dem
Trainingsgelände verbringt, hat die gemeinsame Zeit gut genutzt. "Wir
haben viel miteinander gesprochen", erzählt Schwarz. Er könnte sich
vorstellen, dass dies dem Team auch in Zukunft in abgeschwächter Form
gut tun würde. "Zwei bis drei Tage die Woche wären in Ordnung."
Natürlich hätte seine Frau auch keinen Luftsprung gemacht, als sie
davon erfahren habe. "Aber andere stehen acht Stunden in der Fabrik
am Band", findet der Vater von Zwillingen diese Maßnahme nicht
ungewöhnlich. Außergewöhnlich sei nur, was die Medien daraus gemacht
hätten. "Aber so ist das Geschäft. Wenn man gewinnt, war alles
richtig. Wenn man verliert, wird aus allen Ecken geschossen!"

So ein "Nebenkriegsschauplatz" seien auch die Spekulationen über
abwanderungswillige Spieler. "Ich mache mir keine Gedanken über die
Qualität der Mannschaft für die kommende Saison", so Schwarz. Eine
gewisse Fluktuation im Profigeschäft sei normal. Er vertraue aber
voll und ganz auf Geschäftsführer Stefan Reuter, dass er die Abgänge
adäquat ersetze. "Sechzig hat immer noch einen guten Namen. Es gibt
bestimmt einige interessante und ablösefreie Spieler, die gerne für
den Klub spielen möchten."

Mehr Infos zum Spiel sowie O-Töne von Walter Schachner und Danny
Schwarz zum Download: www.tsv1860.de

Originaltext: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=52307
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_52307.rss2

Pressekontakt:
Rückfragen bitte an:
TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA
Robert Hettich
Leiter Medien/Kommunikation
Telefon: 089/642785131
robert.hettich@tsv1860muenchen.de
 
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