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CO2-Debatte: Automobilindustrie verfügt über Alternativen / Technologieführerschaft bei Erdgasfahrzeugen
Geschrieben am 27.02.2007 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - Die neueste Ausgabe des britischen Wirtschaftsmagazins "The Economist" geht hart mit der deutschen Automobilindustrie ins Gericht: Die deutschen Hersteller seien auf umweltfeindliche Spritfresser abonniert, die durch hohen CO2-Ausstoß auffallen würden. Zudem habe man in Deutschland auf hochklassige aber teure Ingenieurleistung gesetzt und leide darum an einem "Große Autos-Problem".
"Diese Schelte liest sich gut, weil es populär ist, die Marktführer in die Rolle der bösen Buben zu stecken. Sie geht aber an den Fakten vorbei", erklärte Dr. Ulrich Müller, Verkehrspolitischer Sprecher des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft, jetzt in Berlin. Müller betonte, dass es die deutschen Automobilhersteller sind, die zusammen mit Kollegen aus Italien, die Kraftstoff-Alternative Erdgas forciert im Markt etablieren. Müller: "Die deutsche Automobilindustrie ist Technologieführer in Sachen Erdgasfahrzeuge. Bereits heute kann der Kraftstoff dafür auch komplett aus nachwachsenden Rohstoffen produziert werden. Dabei wird pro Hektar landwirtschaftlicher Fläche wesentlich mehr Biomethan erzeugt, als beim flüssigen Biosprit." Schon mit fossilem Erdgas als Kraftstoff lässt sich der CO2-Ausstoß im Vergleich zum Benziner um rund 25 Prozent reduzieren. Durch die Beimischung von Biomethan zum Kraftstoff Erdgas kann aus Erdgasfahrzeugen sogar ein CO2-neutrales Fortbewegungsmittel werden. Müller: "Lösungen sind vorhanden und werden auch in immer breiterem Umfang genutzt."
Angesichts der CO2-Diskussion will auch die Politik Zeichen setzen: Verkehrsminister Tiefensee (SPD) stellt seine Ministeriumsflotte jetzt auf Erdgasfahrzeuge um. Damit liegt er im Trend: Im letzten Jahr stieg die Zahl der Neuzulassungen von Erdgasfahrzeugen um rund 40 Prozent auf derzeit etwa 55.000. Und dass von innovativen Techniken nicht nur die Luxuslimousinen profitieren, zeigt nicht zuletzt die aktuelle Umweltliste des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD): Hier liegen in der familienfreundlichen Kategorie "7-Sitzer" mit dem Opel Zafira, dem Fiat Multipla sowie den Volkswagen Touran und Caddy vier umweltschonende Erdgasfahrzeuge ganz vorn. Müller: "Die Industrie besitzt CO2-Alternativen, die alltagstauglich, sofort verfügbar und nicht zuletzt auch bezahlbar sind."
Weitere Informationen zum Thema Erdgasfahrzeuge erhalten Interessierte unter der telefonischen Infoline 01802 - 234500 (0,06 Euro pro Gespräch) oder im Internet unter www.erdgasfahrzeuge.de .
Originaltext: Trägerkreis Erdgasfahrzeuge Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=41701 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_41701.rss2
Für weitere Presseauskünfte und Rückfragen: Scheben Scheurer & Partner Agentur für Kommunikation GmbH Herr Michael Ehring Kalscheurener Straße 6, 50354 Hürth bei Köln Telefon: 02233/96341-88 Fax: 02233/96341-67 E-Mail: m.ehring@ssp-kk.de
Die Pressemeldung steht im Internet-Service für Journalisten zum Download zur Verfügung. Adresse: www.erdgasfahrzeuge.de
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