Berlin (ots) - Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linkspartei) hat den Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) aufgefordert, "ein gutes Gebot" für die Landesbank Berlin vorzulegen. Diese Verantwortung könne er dem Verband nicht abnehmen, sagte Wolf dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Er widersprach seinem Parteifreund Oskar Lafontaine, dem Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, der ein Ende der Berliner Koalition gefordert hatte, falls die Landesbank an einen Finanzinvestor gehe. "Es ist jedem unbenommen, sich den Erfolg oder Misserfolg eines bestimmten Bieters zu wünschen, aber der Senat ist an klare Kriterien gebunden", sagte Wolf mit Blick auf die EU-Auflage eines diskriminierungsfreien und transparenten Verkaufs. Dies wisse auch Lafontaine. Solche Diskussionen seien "abwegig und überflüssig". Neben dem Preis seien aber die Sicherung der 7400 Landesbank-Arbeitsplätze und der Erhalt der zentralen Unternehmensfunktionen in Berlin zwei wichtige Kriterien.
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