Berlin (ots) - Im Airbus-Streit erhofft sich Hamburgs Wirtschaftssenator Gunnar Uldall wenig von dem Gipfeltreffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Jaques Chirac. Er sei sich zwar sicher, "dass die Kanzlerin den richtigen Ton treffen wird", sagte Uldall dem Berliner "Tagesspiegel" (Donnerstagsausgabe). Die deutschen Anliegen seien Chirac und der französischen Regierung aber "seit Wochen bekannt".
Uldall wandte sich gegen weitere Verzögerungen bei der Frage des Stellenabbaus - etwa wegen der französischen Präsidentschaftswahlkampfs. "Betriebswirtschaftliche Entscheidungen dürfen nicht wegen politischem Kalkül auf die lange Bank geschoben werden", sagte er. Auf deutscher Seite sei man sich "durchaus der Leistungsfähigkeit der deutschen Standorte bewusst". Das zeige auch ein veröffentlichtes Gutachten, das gerade den Werken in Hamburg und Bremen ein hervorragendes Zeugnis ausstellt. Im übrigen habe Hamburg "alle vertraglichen Vereinbarungen mit Airbus erfüllt", betonte der Wirtschaftssenator. Die Verlängerung der Start- und Landebahn werde sogar vorzeitig abgeschlossen sein.
Originaltext: Der Tagesspiegel Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=2790 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_2790.rss2
Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de