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Kaschieren erlaubt - Flächen und Kanten in einem Arbeitsgang

Geschrieben am 21.02.2007 - [Nächster Artikel]

Hannover (ots) - Beim Kaschieren werden Oberflächen (inklusive
Kanten) durch einen folienartigen Werkstoff verdeckt (kaschiert) und
damit veredelt. Die Qualität des Kaschierens hängt ab vom
Zusammenspiel zwischen Träger- und Beschichtungsmaterial, Kleber und
Kaschieranlage. Als Kleber kommen Weißleim, Schmelzkleber und auf
Harnstoff basierende Kleber in Frage. Kaschiert werden Dekorpapiere,
Metall- oder Kunststofffolien, Laminate und Furniere.

So vielfältig wie die Materialien und Kleber sind auch die
technischen Verfahren beziehungsweise Anlagen. Die Anbieter achten
auch hier darauf, dass ihre Anlagen modular aufgebaut sind.
Geschwindigkeiten von 30 Meter pro Minute und damit Kaschierflächen
von 100 000 Quadratmetern pro Tag sind bei den kontinuierlich
arbeitenden Rollenkaschieranlagen keine Seltenheit. Doch nicht jeder
Anwender benötigt solche oder gar noch größere Mengen. Die Hersteller
konzentrieren sich deshalb bei ihrer Entwicklungsarbeit auch mehr auf
die Optimierung der Wirtschaftlichkeit als auf
Produktionsgeschwindigkeit.

Zur Wirtschaftlichkeit gehören hohe Verfahrenssicherheit,
kostengünstige Leimsysteme, die Möglichkeit der sofortigen
Weiterverarbeitung der kaschierten Werkstücke und die exzellente
Oberflächenqualität des kaschierten Holzwerkstoffes. Einen großen
Fortschritt stellt die Möglichkeit dar, Flächen und Kanten in einer
Anlage und damit sozusagen auch in einem Arbeitsgang zu kaschieren.
Dadurch werden nicht nur viel Zeit eingespart und die Qualität durch
(fast) synchrone Arbeitsgänge erhöht, es entfallen auch
Zwischenlagerung und sonstige Logistik-Aufwendungen.

Ein weiterer großer Fortschritt liegt darin, verschiedene
Beschichtungsmaterialien wie PVC-Finishfolien auf Papierbasis,
Furniere und Laminate in einer Anlage zu verarbeiten und dabei die
erreichten hohen Qualitätsstandards bei allen Materialien
beizubehalten. Hier sind zweifellos noch einige Verbesserungen zu
erwarten, auch wenn dem Fortschritt aus physikalischen und chemischen
Gründen - vor allem wegen der spezifischen Kleber-Eigenschaften -
Grenzen gesetzt sind.

In der Kaschiertechnologie, die zu Ende des vorigen Jahrhunderts
als ausgereift galt, sind inzwischen Standards erreicht worden, die
noch zu Beginn dieses Jahrhunderts kaum abzusehen waren. Dennoch sind
weitere Entwicklungen zu erwarten, auch weil die Ansprüche der Kunden
nicht nur immer höher, sondern auch immer differenzierter werden.

Bei der LIGNA+ HANNOVER 2007 werden sich die Investoren vermutlich
vor allem danach erkundigen, inwieweit es den Herstellern gelungen
ist, die in den verschiedenen Dimensionen erreichten Standards -
Qualität, Schnelligkeit, Materialeinsatz, Leimverbrauch, Flächen- und
Kantenkaschierung - so zu kombinieren, dass die Anlagen noch
wirtschaftlicher und noch flexibler geworden sind.

Weitere Informationen zum gesamten Programm der LIGNA+ HANNOVER
2007 sowie zu einzelnen Angebotsschwerpunkten stehen im Internet
unter www.ligna.de und www.handwerk-holz-mehr.de.

Originaltext: Deutsche Messe AG Hannover
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=13314
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_13314.rss2

Pressekontakt:
Ansprechpartnerin für die Redaktion:
Anja Brokjans
Tel.: +49 511 89-31602
E-Mail: anja.brokjans@messe.de

Weitere Pressetexte und Fotos finden Sie unter:
www.ligna.de/presseservice
 
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