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Hooligan-Forscher: Mit Solidarfonds untere Ligen sicherer machen / Zitat aus der Sendung "Was erlauben Strunz" am 19. Februar 2007 um 23:30 Uhr auf N24
Geschrieben am 19.02.2007 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - Hooligan-Forscher Professor Gunter Pilz fordert einen Solidarfonds der Bundesliga-Klubs, um Krawalle nach Fußballspielen künftig besser verhindern zu können. Der DFB müsse nicht nur Fan-Projekte unterstützen, "viel wichtiger sei, die Vereine in den unteren Ligen finanziell in die Lage zu versetzen, in den Stadien zu investieren, dass sie sicherer werden", sagte er am Montag in der N24-Sendung "Was erlauben Strunz".
Seine Untersuchungen hätten ergeben, dass das Hooligan-Problem von den oberen Ligen in die unteren verlagert worden sei. Die großen Stadien seien sicher. Daher kämen Ausschreitungen nicht von ungefähr, wenn im Pokal die zweiten Mannschaften der Bundesliga-Vereine in den unteren Ligen spielten. "Weil dort dann die Hooligans und Ultras hingehen, dort können sie endlich mal wieder auf den Putz hauen." Da seien die Profi-Klubs "ein Stück weit in der Verantwortung", um einen Solidarfonds ins Leben zu rufen, mit dem die Vereine der unteren Spielklassen im Kampf gegen Gewalt unterstützt würden, verlangte Pilz.
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