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Der Tagesspiegel: Senator Wolf: "Hoffentlich enttäuscht Bayer Berlin nicht"
Geschrieben am 19.02.2007 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf hat die Bayer Schering AG aufgefordert, bei dem absehbaren Stellenabbau sozial verträglich vorzugehen. "Für uns geht es darum, möglichst viele Arbeitsplätze in Berlin zu halten. Es darf nicht zu betriebsbedingten Kündigungen kommen", sagte Wolf dem Tagesspiegel (Dienstagausgabe). Der Vorstand habe ihm gerade erst versichert, dass Berlin Sitz des vereinigten Unternehmens bleibe und der Forschungsstandort gestärkt werde - darauf verlasse er sich. Den Bericht des Tagesspiegels, wonach im Berliner Werk rund 1000 Stellen wegfallen sollen, könne er nicht bestätigen. "Wir haben eigentlich mit einem deutlich geringeren Stellenabbau gerechnet. Es gibt noch kein endgültiges Ergebnis, die Verhandlungen gestalten sich offenkundig schwierig. Hoffentlich enttäuscht Bayer Berlin nicht." Wolf macht den monatelangen Bieterkampf von Bayer und Merck für die Entwicklung verantwortlich. "Wenn an der Börse hoch gepokert wird und Aktionäre abgefunden werden müssen, sind die Arbeitnehmer die Leidtragenden. Das ist ein absurdes System", sagte Wolf.
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Telefon 030/26009-260
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Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de
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