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50 Prozent weniger Energiekosten für Hausbesitzer / KfW Förderbank bietet Kreditprogramme und Zuschüsse zur energetischen Gebäudesanierung

Geschrieben am 14.02.2007 - [Nächster Artikel]

Frankfurt (ots) - Wer umfassend saniert, kann den Energieverbrauch
seines Hauses mehr als halbieren. Während der Verbrauch in einem
unsanierten Altbau bei bis zu 250 Kilowattstunden pro Quadratmeter
Nutzfläche liegt, beläuft er sich in einem Neubau auf rund 100
Kilowattstunden. "Besitzer eines Einfamilienhauses können durchaus
1.000 Euro Energiekosten pro Jahr sparen und noch dazu einen Beitrag
zum Klimaschutz leisten.", sagte Ingrid Matthäus-Maier,
Vorstandssprecherin der KfW Bankengruppe.

Im Rahmen des Programms CO2-Gebäudesanierung vergibt die KfW
Förderbank zinsgünstige Kredite für Sanierungsmaßnahmen, durch die
der Energieverbrauch in bestehenden Wohngebäuden auf das Niveau eines
Neubaus oder sogar darunter gebracht wird. Für die Altbausanierung
kann ein Eigentümer bis zu 50.000 Euro KfW-Kredit pro Wohneinheit
erhalten und zusätzlich einen Tilgungszuschuss von bis zu 12,5 %.

Seit Jahresbeginn erhalten Hausbesitzer zur energetischen
Gebäudesanierung neben besonders zinsgünstigen Krediten auch
Zuschüsse. Der Zuschuss richtet sich an Eigentümer von selbst
genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern und
Eigentumswohnungen. Der Zuschuss in zehnprozentiger Höhe der
Sanierungskosten - maximal 5.000 Euro - wird direkt ausgezahlt, wenn
nach der Renovierung das Neubau-Niveau erreicht wird. Liegt der
Energieverbrauch 30 % unter dem eines Neubaus, kann ein Zuschuss bis
zu maximal 8.750 EUR bereitgestellt werden.

"Die Sanierung von Altbauten in Deutschland birgt ein riesiges
Potenzial für Energieeinsparung und Klimaschutz - und hilft dem
einzelnen, Heizkosten zu sparen. Angesichts hoher Preise für Öl und
Gas sowie der Frage nach Energiesicherheit ist das Thema aktueller
denn je", so Ingrid Matthäus-Maier, Vorstandsprecherin der KfW
Bankengruppe.

2006 hat die Nachfrage nach Krediten zur energetischen Sanierung
von Gebäuden im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Im Jahr 2006 hat
die KfW rund 9,5 Milliarden Euro Kredite vergeben. Von den 30
Millionen Wohnungen und Häusern, die in Deutschland vor 1984 gebaut
wurden und seinerzeit nur geringe Energiestandards erfüllen mussten,
sind 24 Millionen sanierungsbedürftig. Um den Verbrauch an Erdgas
oder Erdöl nachhaltig zu senken, sind in der Regel umfassende
Dämmmaßnahmen sowie der Einbau einer effizienten Heizungsanlage
erforderlich.

Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm ist Bestandteil der von der
Bundesregierung und der KfW Förderbank im Februar 2006 gestarteten
Förderinitiative "Wohnen, Umwelt, Wachstum."

Im Rahmen der Initiative hat die KfW Förderbank seit Februar 2006
in den Programmen "CO2-Gebäudesanierung", "Wohnraum Modernisieren"
und "Ökologisch Bauen" mehr als 180.000 Kredite mit einem Volumen von
rund 9,5 Mrd. EUR zugesagt. Mit allein rund 43.000 Krediten in Höhe
von 3,5 Mrd. EUR im Programm CO2-Gebäudesanierung.

Interessierte erhalten weitere Informationen zu Krediten und
Zuschüssen unter 01801 / 335577 oder im Internet unter
www.kfw-foerderbank.de. Der Antrag für einen Kredit muss bei der
Hausbank, der für einen Zuschuss direkt bei der KfW gestellt werden.

Originaltext: KfW
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=41193
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_41193.rss2

Für Rückfragen::
Dr. Charis Pöthig,
Tel: 069 7431-4683, E-Mail: charis.poethig@kfw.de

KfW, Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM)
Tel. 069 7431-4400, Fax: 069 7431-3266,
E-Mail: presse@kfw.de, Internet: www.kfw.de
 
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