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"Cox-Bericht" zur Finanzierung eines nachhaltigen Gesundheitswesens in Europa wird heute der Europäischen Kommission vorgelegt

Geschrieben am 13.02.2007 - [Nächster Artikel]

Strassburg, Frankreich (ots/PRNewswire) -

- Überkommen der Angst - Hin zu Analyse und Handeln

- Internationale Experten für Gesundheitspolitik und Finanzierung
empfehlen neue Vorgehensweise für bessere Resultate in der
Gesundheitsfürsorge für EU-Bürger

Pat Cox, Präsident der Europäischen Bewegung und ehemaliger
Präsident des Europäischen Parlaments, legt dem Vizepräsidenten der
Europäischen Kommission, Günter Verheugen, heute eine wichtige neue
internationale Studie vor mit dem Titel "Financing Sustainable
Healthcare in Europe: New Approaches for New Outcomes", die zu einem
früheren Zeitpunkt diesen Monats bei einer internationalen Konferenz
in Helsinki, Finnland, angenommen wurde.

Der Bericht folgt einer einjährigen Studie, die führende Experten
aus den Bereichen Gesundheitspolitik und Finanzierung des
Gesundheitswesens unter anderem von der Weltbank, der Europäischen
Investmentbank, der INSEAD und der London School of Economics in
Zusammenarbeit mit dem luxemburgischen Gesundheitsministerium, dem
finnischen Innovationsfonds Sitra und Pfizer zusammenführte.

Einhergehend mit der in Europa andauernden wichtigen Debatte über
Patientenmobilität und die Zukunft des Gesundheitswesens geht der
"Cox-Bericht" darauf ein, wie die europäischen Regierungen Ressourcen
investieren sollten, um Patienten und Bürgern die qualitativ beste
Gesundheitsfürsorge zur Verfügung zu stellen.

"Für eine nachhaltige und verbesserte Qualität des
Gesundheitswesens in Europa müssen wir uns sowohl auf überlegte als
auch vermehrte Investitionen konzentrieren", erklärte Pat Cox, der
als Vorsitzender des internationalen Expertenteams bei der Erstellung
des Berichts fungierte. "Unser Bericht betrachtet die ¢überlegten
Investitionen¢."

Die Studie konzentriert sich auf vier entscheidende Elemente bei
der Finanzierung des Gesundheitswesens:

- Gerechtigkeit und Effizienz

- Gegenwert für Investitionen im Gesundheitswesen

- Patientenermächtigung und effiziente Ergebnisse in der
Gesundheitsfürsorge

- Nachhaltige Finanzierung des Gesundheitswesens in Südosteuropa

"Europa muss bei der Finanzierung des Gesundheitswesens von der
Analyse zu Taten übertreten", so Cox. "Wir müssen den gefährlichen
und trügerischen Mythos aufdecken, dass das hohe Lebensalter für
einen Grossteil des Anstiegs der Ausgaben im Gesundheitswesen
verantwortlich ist: Die wirklich wichtigen Gesichtspunkte sind die
technologische Entwicklung und die Betrachtung der Ausgaben als
Investition. Ebenso wie eine schlechte Gesundheit zu schwachem
Wachstum führt, sind die positiven Ergebnisse im Gesundheitsbereich
mit einem starken Wirtschaftswachstum verbunden".

Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission, der den
Bericht heute formal in Strassburg annimmt, erklärte: "Diese neue
Studie ist ein wichtiger Beitrag, um sicherzustellen, dass die
Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft in Europa der Qualität
unserer Gesundheitssysteme entspricht. Wie die Studie herausstellt,
sind Gesundheit und Wohlstand miteinander verbunden und voneinander
abhängig."

Unter vielen wichtigen Schlussfolgerungen, fordert der
"Cox-Bericht" unter anderem erhöhte Transparenz und Offenheit bei der
Finanzierung des Gesundheitswesens in Europa. "Es ist schockierend,
wie schwer es in Europa ist, nachzuvollziehen, wohin die Gelder
fliessen", sagte Cox. "Zur Änderung dieser Situation sind
preisbasierte Mechanismen die effektivste Weise, die notwendigen
Informationen in das System einzuführen: Wir sollten damit beginnen,
die Marktkraft als ein Mittel zur Erreichung eines besseren
Gegenwertes für Gelder zu entdecken."

Hannu Hanhijärvi, Executive Director für Gesundheitsprogramme bei
Sitra, dem finnischen Innovationsfonds (www.sitra.fi), der eine Reihe
von Programmen zur Implementierung der in dem Bericht enthaltenen
Empfehlungen in europäischen Ländern leiten wird, betonte die
wichtige Rolle, die Patientenermächtigung bei der Erschliessung des
Weges zu einem besseren Gesundheitswesen spielt:

"Unsere Bildung im Gesundheitsbereich bedarf einer Verbesserung,
insbesondere bei niedrigeren sozioökonomischen Gruppen und ethnischen
Minderheiten. Die Patientenermächtigung sollte die Förderung von
Gerechtigkeit bei der Gesundheitsfürsorge, bessere Aufklärung über
Patientenrechte sowie Informationen hinsichtlich ihres
Gesundheitszustands und der Behandlungsmethoden beinhalten."

Claude Hemmer, Regierungsrat im luxemburgischen
Gesundheitsministerium, merkte an, dass es in Europa heute teilweise
zu lange dauert, bis Innovationen den Patienten vorgestellt werden
und wies darauf hin, dass Innovationen im Gesundheitswesen oftmals
von Finanzierungen abhängig sind: "Europa muss Innovationen offener,
systematischer und transparenter mobilisieren. Konstante und
permanente Beurteilung und Neu-Bewertung sind zur Wertschätzung neuer
Technologien im Gesundheitswesen wichtig - Entscheidungen
hinsichtlich Innovationen werden manchmal zu früh getroffen und
dauern manchmal zu lange."

Für den vollständigen Bericht und die darin enthaltenen
Empfehlungen besuchen Sie bitte die Website
www.sustainhealthcare.org.

Medienkontakt:
Julie Valente
Burson-Marsteller Brüssel
Tel: +32-2743-66-50

Originaltext: Sitra, the Finnish Innovation Fund
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=65223
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_65223.rss2

Pressekontakt:
Medienkontakt: Julie Valente, Burson-Marsteller, Brüssel, Tel:
+32-2743-66-50
 
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