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Am Rande der Kapazitäten / Weiter wachsender Schiffsraumbedarf / Neubauten decken kaum Ersatzbedarf / Bulker-Serie wird fortgesetzt

Geschrieben am 12.02.2007 - [Nächster Artikel]

Düsseldorf (ots) - Der Gütertransport auf den Weltmeeren auf
Massengutfrachtern wuchs im Jahr 2006 auf 2,63 Mrd. Tonnen. Ein
Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 5,7 Prozent, wie eine Studie des
Bremer Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) zeigt.
Für 2007 erwartet das ISL einen Zuwachs auf 2,77 Mrd. Tonnen. Die
Flotte, die schon jetzt einen Anteil in Höhe von 36% des
Weltgüterverkehrs bewältigt, arbeitet am Rande der Kapazitäten.

Signifikante Steigerung der Transportnachfrage

Triebfeder dahinter ist die prosperierende Weltwirtschaft. So wird
2007 das fünfte Jahr in Folge, in dem sie mit über 4 Prozent
schneller wachsen dürfte als im langjährigen Durchschnitt. Beispiel
China: Stahlproduktion. Seit 2002 wächst sie im Durchschnitt mit 24,
2 Prozent pro Jahr, rund drei Viertel der weltweiten Gesamtproduktion
erfolgt damit im Reich der Mitte. Dies hatte nicht nur Auswirkungen
auf die Nachfrage nach Erzen und Kohle, sondern bewirkte gleichzeitig
eine signifikante Steigerung der Transportnachfrage für diese Güter.

Problem: Weder die Förderkapazitäten Chinas ursprünglicher
Lieferländer wie Australien noch die Hafenanlagen in diesen Ländern
wie in China selbst waren diesen Volumina gewachsen. Folge:
Verstopfungen der Häfen und die Notwendigkeit für China, seinen
Bedarf auch aus weit entfernten Ländern wie Brasilien zu decken.
"Beides führt dazu, dass gleiche Transportmengen durch längere
Strecken einen erheblich höheren Bedarf an Schiffsraum erfordern",
gibt Dr. Burkhard Lemper vom ISL zu Bedenken.

Neubauten decken gerade den Ersatzbedarf bis 2010

Folge: die Tagescharterraten im Spotmarkt für Superhandymaxe - die
sind moderne Massengutfrachter mit rund 52.000 Tonen Tragfähigkeit -
haben sich zwischen Januar 2006 und Januar 2007 von rund 15.000 auf
knapp 30.000US Dollar verdoppelt. Dieser Trend dürfte sich
stabilisieren. So zeigt das Alter der Massengutfrachterflotte, dass
rund 11 Prozent der aktuellen Tonnage über 25 Jahre alt ist und damit
eigentlich zur Verschrottung ansteht.

Aber wegen der positiven Raten halten Reeder die Schiffe derzeit
länger in Fahrt. Selbst die 154 Superhandymaxe, die bis 2010 neu
abgeliefert werden, können den Markt nicht entspannen. "Eine
Gegenüberstellung von Alter, erwarteter Verschrottung und Neuzugängen
zeigt, dass gerade einmal der wahrscheinliche Ersatzbedarf der
nächsten Jahre gedeckt werden kann", sagt Lemper. Die Charterraten im
Bulkermarkt würden durchschnittlich weiter auf hohem Niveau bleiben.

Maritime Fondsserie für Bulker geht weiter

Das Hamburger Emissionshaus IDEENKAPITAL Marine Finance AG hat das
Charterratenniveau genutzt, um die Raten im Einnahmepool seines
aktuellen Bulkerfonds NAVALIA 9 durch Termingeschäfte abzusichern. So
können bereits im ersten Quartal 2007 Mehreinnahmen gegenüber der
Prospektierung erzielt werden. In dem Fonds befinden sich die
Superhandymaxe "Port Moresby" und "Port Melbourne". Die beiden 5
beziehungsweise 1 Jahr alten Bulker konnten deutlich unter den
aktuellen Marktpreisen erworben werden.

Anleger können sich ab 10.000 EUR zuzüglich 5 Prozent Agio an
NAVALIA 9 beteiligen. Der Gesamtrückfluss nach Steuern soll 2023 bei
rund 195 Prozent liegen bei einer Anfangsauszahlung von jährlich 8
Prozent.ab 2008.

Mehr Informationen aus der Studie? Einfach melden.

Originaltext: Ideenkapital AG
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=58696
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_58696.rss2

Pressekontakt:
T. Pritzl: 0049 211 13 608 690
 
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