Berlin (ots) - "Die Stadtwerke stellen sich dem schärfer werdenden Wettbewerb im Strom- und Gasmarkt", erklärte Michael Schöneich, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) zu den gestern bekannt gewordenen Plänen einer neu gegründeten E.ON-Vertriebstochter. Schöneich wies aber auch auf die ungleichen Bedingungen hin: "E.ON setzt seine ganze Marktmacht gegen die Stadtwerke ein, die besonders beim Gas kaum auf alternative Lieferangebote zurückgreifen können." Offenbar reagiere der Konzern auf die zunehmende Kritik an der Vermachtung des Marktes jetzt mit der Flucht nach vorn und suche sein Heil in aggressiven Vertriebsmethoden. Dennoch würden die Stadtwerke die Herausforderung annehmen, so Schöneich. "Die Stärke der Stadtwerke ist ihre Kundennähe, ihre lokale und regionale Verankerung. Dies unterscheidet sie von Vertriebsorganisationen mit anonymen Call-Centern." Der Verband weist darauf hin, dass sich das Angebot der E.ON-Vertriebstochter nur auf den Grundversorgungstarif bezieht. Im Strombereich profitierten aber bereits 40 % der Kunden von günstigen Sondertarifen.
Originaltext: Verband kommunaler Unternehmen e.V. Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6556 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_6556.rss2
Pressekontakt: Rosemarie Folle folle@vku.de Fon 030/20 31 99-20