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Faktenkontor: HWWI - Investitionen schlagen auf Beschäftigung durch
Geschrieben am 31.01.2007 - [Nächster Artikel] |
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Hamburg (ots) - Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar geringer gestiegen als in der Winterzeit üblich. Wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte, waren rund 4,247 Millionen Erwerbslose registriert. Das sind 764.000 weniger als im Januar 2006. Der milde Winter hat dazu geführt, dass in wettersensiblen Branchen, wie beispielsweise der Bauwirtschaft, kaum Beschäftigungsrückgänge verzeichnet wurden. Über die saisonalen Faktoren hinaus hat auch die Kraft der Investitionen den Arbeitsmarkt erreicht. Der Präsident des Hamburger Instituts für Wirtschaftsforschung, Thomas Straubhaar, erklärte, bisher habe es nur Wachstum ohne Beschäftigung gegeben - jetzt gebe es Wachstum mit Beschäftigung. Das sehr gute konjunkturelle Umfeld sowie die saisonal günstigen Bedingungen sollten jetzt dringend für wichtige strukturelle Weichenstellungen genutzt werden, so Straubhaar. Gerade im Niedriglohnsektor sind Lösungsansätze erforderlich, die auch bei schwächeren Konjunkturphasen tragfähig sind. Die entscheidende Kennzahl dafür sind die Beschäftigungszahlen. Hier lasse sich die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung unmittelbar ablesen. Das ist ein Vorteil gegenüber den Arbeitslosenzahlen, die durch Berechnungsänderungen aus der Vergangenheit Verzerrungen enthalten.
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Pressekontakt: Rückfragen bitte an: Faktenkontor Jörg Forthmann Telefon: +49 40 227 03 7787 Fax: +49 40 227 03 7961 Joerg.Forthmann@faktenkontor.de
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