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Mitteldeutsche Zeitung: Ansiedlungsagentur IIC Sachsen-Anhalt und Thüringen wollen Ansiedlungsagentur fusionieren - Sachsen lehnt dies ab
Geschrieben am 28.03.2006 - [Nächster Artikel] |
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Halle (ots) - Sachsen-Anhalt und Thüringen wollen die für Ostdeutschland zuständige Wirtschaftsförderungsagentur "Industrial Investment Council" (IIC) aufgeben. Nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung wollen sich die Wirtschaftsminister der neuen Länder am Freitag auf einer Aufsichtsratssitzung einigen, das IIC, das weltweit nach Investoren für ostdeutsche Standorte Ausschau hält, mit der deutschen Standortmarketinggesellschaft "Invest in Germany" zu fusionieren.
"Die Zusammenlegung ist ein gangbarer Weg. Das Nebeneinander der beiden Institutionen ist wohl nicht länger beizubehalten", sagte Sachsen-Anhalts scheidender Wirtschaftsminister Horst Rehberger (FDP) der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Das Thüringer Wirtschaftsministerium ist "vorsichtig positiv gestimmt" für eine Fusion. Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) lehnt eine Fusion dagegen ab. "Was das Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagen hat, richtet sich - gewollt oder nicht gewollt - gegen die Interessen der neuen Länder.", so Jurk. Die weltweite Investorenwerbung allein für Ostdeutschland sei weiter nötig.
Der Vorstoß der Zusammenlegung stammt von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU), der damit Doppelstrukturen abschaffen will. Zudem war die Finanzierung des IIC, das je zur Hälfte vom Bund und den ostdeutschen Ländern getragen wird, durch den Ausstieg von Mecklenburg-Vorpommern gefährdet.
Originaltext: Mitteldeutsche Zeitung Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=47409 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_47409.rss2
Rückfragen bitte an: Mitteldeutsche Zeitung Chefredakteur Jörg Biallas Telefon: 0345/565-4242
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