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Der Tagesspiegel: IG Metall wehrt sich gegen geplante Stellenstreichungen und Werksschließungen bei Airbus
Geschrieben am 30.01.2007 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - Die Gewerkschaft IG Metall wehrt sich gegen Stellenstreichungen bei Airbus in Deutschland und den Verkauf ganzer Werke. "Wir werden nicht einfach zugucken, wie über unsere Köpfe hinweg über die Zukunft von Airbus entschieden wird", sagte der Sprecher der IG Metall Bezirk Küste, Daniel Friedrich, dem "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe). Es sei völlig inakzeptabel, dass bei Airbus Management-Probleme dazu benutzt würden, um die Struktur der Standorte in Gänze in Frage zu stellen. Der Betriebsrat von Airbus Hamburg befürchtet, dass in Deutschland im Zuge des Einsparprogramms "Power 8" bis zu 8000 der insgesamt 23000 deutschen Arbeitsplätze gestrichen werden. Friedrich nannte es "betriebswirtschaftlich blödsinnig, Werke zu verkaufen, in die Airbus zuvor hohe Investitionen gesteckt hat".
Analysten halten die Sanierung dagegen für notwendig. "Die Arbeitsteilung bei Airbus ist alles andere als optimal", sagte Stefan Maichl von der Landesbank Baden-Württemberg. Der Verkauf von Werken hätte laut Maichl große Vorteile für Airbus. Fungierten die Werke als unabhängige Zulieferer, könne Airbus die Währungsrisiken an sie abgeben. Airbus kämpft mit der Dollarschwäche: Die Flugzeuge werden in Dollar abgerechnet, die Personalkosten fallen aber im Euroraum an.
Originaltext: Der Tagesspiegel Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=2790 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_2790.rss2
Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de
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