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Der Tagesspiegel: Gewerkschaften mit Ausbildungspakt weiter unzufrieden
Geschrieben am 29.01.2007 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht den Ausbildungspakt zwischen Regierung und Wirtschaft angesichts der Lehrstellenbilanz 2006 weiter skeptisch. "Wir begrüßen jeden zusätzlichen Ausbildungsplatz, der die Not unvermittelter Bewerber mildert. Aber auch wenn der Ausbildungspakt seine bescheidenen, selbst gesteckten Ziele erreicht hat, ist das kein Grund zum Jubeln", sagte Ingrid Sehrbrock, die stellvertretende DGB-Vorsitzende, dem "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe). Es gebe eine zusätzliche Nachfrage von 150.000 Jugendlichen. "Dieser Anteil unversorgter Bewerber, die in Maßnahmen zwischen Schule und Betrieb oder in anderen Übergangssystemen stecken, steigt leider ständig an", bemängelte sie.
Sehrbrock zufolge hat der Pakt nichts daran geändert, dass nur 23 Prozent der Betriebe ausbildeten. Nötig sei eine Reihe von Verbesserungen. "Ausbildungsbegleitende Hilfen müssen zur Regel werden, das Sofortprogramm mit 50.000 Ausbildungsplätzen aus BA-Mitteln muss vollständig umgesetzt werden und wir brauchen eine Ausbildungsumlage, damit sich alle Unternehmen an den Kosten von Ausbildung beteiligen."
Originaltext: Der Tagesspiegel Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=2790 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_2790.rss2
Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de
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