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Automobil-Produktion: China in der Pole, aber auch Deutschland 2007 mit Zuwächsen

Geschrieben am 29.01.2007 - [Nächster Artikel]

Frankfurt am Main (ots) -

PwC-Prognose: Globale Automobil-Produktion steigt 2007 um rund
zwei Millionen Pkw / Asien bleibt wachstumsstärkste Region /
Europa vergrößert Abstand zu Nordamerika

Die weltweite Automobilproduktion wird 2007 vor allem dank des
anhaltenden Wachstums in Asien weiter zulegen. Im laufenden Jahr
rollen nach einer aktuellen Prognose des Automotive Institute von
PricewaterhouseCoopers (PwC) gut 66,5 Millionen Pkw aus den
Montagehallen und damit etwa 1,9 Millionen mehr als 2006. Allein in
der Region Asien-Pazifik steigt das Produktionsvolumen um
voraussichtlich 1,3 Millionen auf rund 25,77 Millionen Einheiten. Das
Wachstum in der EU dürfte demgegenüber mit einem Zuwachs von knapp
200.000 auf 18,07 Millionen Pkw moderat ausfallen, während das
Produktionsvolumen in Nordamerika auf Grund der anhaltenden
Restrukturierungen bei den "Big Three" GM, Ford und Chrysler sogar
leicht sinken dürfte (minus 46.000 auf 15,19 Millionen Pkw).

"Das insgesamt stabile Produktionswachstum darf allerdings nicht
darüber hinweg täuschen, dass die weltweiten Überkapazitäten weiter
wachsen", gibt Karl Gadesmann, Partner und Leiter des Bereichs
Automotive bei PwC, zu bedenken. So dürfte die Auslastung der
Pkw-Fabriken von 79,5 Prozent im Jahr 2006 auf 79 Prozent
zurückgehen. Die weltweiten Überkapazitäten steigen damit um fast
eine Million auf knapp 17,7 Millionen Pkw.

China liegt in Führung - Starker Zuwachs in der Slowakei

Mit einem Plus von geschätzt rund 550.000 Pkw kommt 2007 mehr als
jedes vierte zusätzlich produzierte Auto aus China. Damit ist das
Land mit großem Abstand der wachstumsstärkste Produktionsstandort,
gefolgt von der Slowakei. Dank der Investitionen des französischen
PSA-Konzerns und der koreanischen Hyundai-Gruppe verdoppelt sich die
slowakische Pkw-Produktion voraussichtlich auf 540.000 Einheiten. Auf
der Rangliste folgen Indien mit einem Zuwachs von rund 230.000
Einheiten, Japan (plus 200.000) und Russland (plus 120.000).
"Russland gilt als einer der attraktivsten Wachstumsmärkte außerhalb
Asiens. Die konjunkturellen Perspektiven sind dank der hohen
Öleinnahmen gut. Zudem ist die Wertschätzung russischer Autokäufer
für ausländische Pkw-Marken stark ausgeprägt", erläutert Gadesmann.

In der EU baut Deutschland der PwC-Prognose zufolge seine Position
als größter Automobilhersteller aus (plus 57.000 auf 5,33 Millionen
Pkw). Bemerkenswert ist der Aufschwung der italienischen
Autoindustrie, die durch die Erholung der Fiat-Gruppe - mit knapp 1,3
Millionen produzierten Pkw - ein Plus von über zehn Prozent
verzeichnen dürfte. Demgegenüber sorgen Produktionsverlagerungen nach
Osteuropa in Frankreich für einen Rückgang der Fertigung um rund fünf
Prozent auf 2,98 Millionen Pkw.

Renault-Nissan wächst stark

Die zwölf größten Autokonzerne werden 2007 knapp 91 Prozent der
weltweit hergestellten Pkw produzieren. Der weltgrößte Hersteller
Toyota (2007: plus 230.000 auf 9,85 Millionen Pkw) dürfte seinen
Abstand auf General Motors (minus 10.000 auf 9,12 Millionen)
vergrößern. Bemerkenswert ist der Zuwachs bei Renault-Nissan. Die
PwC-Experten erwarten einen Anstieg der Produktion um über 800.000
auf 6,74 Millionen Pkw. "Der französisch-japanische Hersteller fährt
eine aggressive Expansionsstrategie: Nissan nimmt die Produktion
neuer Modelle in der EU und in Nordamerika auf, während Renault die
Kapazitäten für die Tochtermarke Logan in Iran hochfährt",
kommentiert Gadesmann.

Für die deutschen Konzerne sind die Perspektiven im Jahr 2007
unterschiedlich. DaimlerChrysler wird zwar voraussichtlich mit rund
4,07 Millionen Pkw knapp 80.000 Einheiten mehr produzieren als 2006,
seine Position als sechstgrößter Automobilkonzern der Welt jedoch an
Hyundai abgeben müssen. Bei Volkswagen wird die Produktion bedingt
durch die älter werdende Modellpalette leicht rückläufig sein.
Demgegenüber wächst die BMW Group mit einem Produktionsplus von gut
drei Prozent auf fast 1,4 Millionen Pkw überdurchschnittlich.

Originaltext: PwC PriceWaterhouseCoopers
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=8664
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_8664.rss2

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Karl Gadesmann
PricewaterhouseCoopers AG WPG
Hannover
Tel.: 0511 - 5357 5103
E-Mail: karl.gadesmann@de.pwc.com


Karim Schäfer
PricewaterhouseCoopers
Corporate Communications / Presse
Tel.: (069) 9585 - 54 35
E-Mail: karim.schaefer@de.pwc.com


Redaktionshinweis:
Die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist in
Deutschland mit 8.100 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen von rund
1,2 Milliarden Euro eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und
Beratungsgesellschaften. An 28 Standorten arbeiten Experten für
nationale und internationale Mandanten jeder Größe. PwC bietet
Dienstleistungen an in den Bereichen Wirtschaftsprüfung und
prüfungsnahe Dienstleistungen (Assurance), Steuerberatung (Tax) sowie
in den Bereichen Transaktions-, Prozess- und Krisenberatung
(Advisory).
 
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