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Studie bei Handballern bestätigt Vermutung: Sportler sind die Glatzenträger von morgen

Geschrieben am 26.01.2007 - [Nächster Artikel]

Bielefeld (ots) -

- Querverweis: Bild wird über obs versandt und ist unter
http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs abrufbar -

Leistungssport, aber auch Freizeitsport kann mit unerwünschten
Begleiterscheinungen verbunden sein. Einer besonderen Gefahr sind
dabei offenbar die Haare ausgesetzt. Dies haben Wissenschaftler der
SALUTO (Halle/Westfalen) und der Dr. Wolff-Forschung (Bielefeld) in
einer Pilotstudie herausgefunden, an der Profi- und
Amateur-Handballspieler teilnahmen. Die beteiligten Profis stehen
beim Handball-Bundesligisten TBV Lemgo unter Vertrag. Sportlicher
Höchstleistungen können die Haarsubstanz nachhaltig schädigen, so das
Ergebnis.

"Die Studie bestätigt vergleichbare Untersuchungen in den USA aus
dem Jahre 2005, die bei Fußballspielern vorgenommen worden sind",
erläutert der Leiter der Dr. Wolff-Forschung, Dr. Adolf Klenk.
"Generell wissen wir, dass nicht nur erbliche Vorbelastung
Haarausfall verursacht, sondern dass auch Stress ein wichtiger
Einflussfaktor ist. Das zeigt zum Beispiel auch die Auswertung
unserer Internet-Serviceseite www.Glatzenrechner.de. Danach leiden
die meisten Männer mit Haarausfall gleichzeitig unter Stress.

Im Leistungs- und Freizeitsport haben es die Belastungen für die
Haare unter Umständen besonders in sich, schlussfolgern die
Wissenschaftler aus den Ergebnissen der Pilotstudie. Grund ist das
männliche Hormon Testosteron. Unter Anspannung und körperlicher
Anstrengung steigt der Testosteron-Spiegel und der des Stresshormons
Cortisol. Dies führt zu einem Energiemangel, der sich unter anderem
in den Haarwurzeln bemerkbar macht. Das Risiko für Haarausfall
steigt. In den Speichelproben der Spieler wurden durchgängig hohe
Cortisol-Werte gemessen, zum Teil lag die Zunahme weit bei über 1.000
Prozent - mit entsprechenden Folgen für die Versorgung der
Haarwurzeln.

Nicht zu unterschätzen sind nach Einschätzung der Wissenschaftler
insbesondere die psychischen Momente im Leistungssport. Die
Wichtigkeit bestimmter Spiele, die Erwartungshaltung und die
Emotionen im Stadion geben dem Stress noch einmal einen zusätzlichen
Kick. So könnte zum Beispiel die zurzeit laufende Handball-WM, an der
auch einige der Testpersonen teilnehmen, zu einer besonders
"haarigen" Angelegenheit werden. SALUTO-Chef Dr. Elmar Wienecke: "Die
Ergebnisse haben uns in ihrer Deutlichkeit überrascht. Je mehr Stress
die Spieler haben, desto größer ist der energetische Engpass an den
Haarwurzeln. Das ist ganz klar ablesbar. Bei der WM werden die
Cortisol-Werte deshalb vermutlich noch ein Stück nach oben gehen."
Sehr aufschlussreich findet Dr. Wienecke auch die Resultate im
Nichtprofibereich. "Die Profisportler weisen zwar eine wesentlich
höhere physische Leistungsvoraussetzung auf als der Amateursportler,
aber die Stressbelastung des Amateursportlers kann die gleiche
Dimension wie die des Profisportlers annehmen." Das sei dann so, als
ob ein VW-Motor wie ein Porsche-Motor gefahren werde.

Zum Glück sind die von einem möglichen Haarausfall betroffenen
Sportler nicht machtlos. Man kann heutzutage gezielt etwas gegen
Haarausfall tun - indem man zum Beispiel coffeinhaltige Produkte für
die Haare verwendet. Ihre positive Wirkung auf die
Leistungssteigerung der Haarwurzeln ist wissenschaftlich
nachgewiesen. Coffein ist für Sportler unbedenklich, denn es steht
nicht mehr auf der Dopingliste, darf also als vorbeugendes Mittel
gegen Haarausfall bedenkenlos eingesetzt werden im Gegensatz zu
anderen Substanzen, die verboten sind und bereits Dopingfälle
verursacht haben.

Originaltext: Dr. Wolff-Forschung
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=63466
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_63466.rss2

Pressekontakt:
Dr. Wolff-Forschung:
Eva Gertz - Pressereferentin
Johanneswerkstrasse 34 - 36
33611 Bielefeld

Tel. 0521 - 8808 - 292 (-243)
Fax 0521 - 8808 - 254
Mob. 0171 - 270 75 35
Mail: pr@dr-kurt-wolff.de
 
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